15. September 2026
In Deutschland werden Holzpellets aus Sägespänen und anderen Resten gepresst, die bei der Holzverarbeitung anfallen. Bau- und Möbelholz wird nicht für die Pelletproduktion genutzt.
Immer mehr Eigenheimbesitzer entscheiden sich gegen fossile Brennstoffe. Eine gute Alternative zu Öl und Gas sind Heizsysteme auf Basis von Holzpellets. Der Vorteil: Das Heizen mit dem erneuerbaren Naturprodukt wird staatlich gefördert.
Dennoch gibt es immer wieder Diskussionen, ob das Heizen mit Holzpellets sinnvoll ist. „Dass in Deutschland Bäume allein für die Herstellung von Pellets gefällt werden, ist ein weit verbreiteter Irrglaube“, weiß Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts. „Bau- und Möbelholz hat als Rohstoff einen viel zu hohen Preis, um es zu verheizen.“
Holzpellets in Deutschland werden aus regional anfallenden Sägespänen und Resten hergestellt. Pellets tragen also dazu bei, dass Holz, für das es keine sinnvollere Verwendung gibt, optimal genutzt wird. Das bedeutet auch: Je mehr Holz für ökologische Bauprojekte verarbeitet wird, desto mehr Rohmaterial fällt für die Pelletproduktion an. Auch wenn die Nachfrage nach Pelletheizungen in Deutschland weiter steigt, ist genügend Restholz zur Pelletproduktion vorhanden.
Wer über den Einbau einer Pelletheizung nachdenkt, sollte sich von einem handwerklichen Fachbetrieb beraten lassen. Informationen und Kontaktadressen vor Ort finden sich hier.
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