Pelletproduktion im 1. Quartal 2026 auf Vorjahresniveau

29. April 2026

Die Grafik zeigt ein Säulendiagramm, das die Pelletproduktion in Deutschland in den Jahren 2023 bis 2026 quartalsweise darstellt.

Als führendes Land bei der europäischen Pelletproduktion wurden im ersten Quartal 2026 in Deutschland rund 940.000 Tonnen (t) Pellets produziert. Dieser Wert bewegt sich im bisher bekannten Rahmen. Die Erzeugung liegt damit etwas unter dem Niveau des Vorquartals (Q4/2025: minus rd. 100.000 t) und weist gegenüber dem Vorjahresquartal eine ähnliche Menge auf (Q1/2025: minus rd. 8.000 t).
 
Gegenüber den zur losen Anlieferung produzierten Pellets lag der Anteil an Sackware lag bei 19,6 Prozent und damit ebenfalls unter dem Wert des Vorquartals, jedoch über dem Niveau des Vorjahres (17 %). Der Exportanteil betrug 7,7 Prozent und ist sowohl im Vergleich zum Vorquartal als auch zum Vorjahresquartal (9,1 %) leicht gesunken. Dies dürfte einem der Winterwitterung höheren Inlandsverbrauch geschuldet sein.
 
Als wichtigster Ausgangsstoff zur Pelletherstellung in Deutschland dominiert wie üblich das beim Sägevorgang anfallende Restholz mit einem Anteil von 93,8 Prozent. Dieser unterscheidet sich nur gering vom Vorquartal und vom Vorjahreswert (92,9 %). Der Anteil an nicht sägefähigem Rundholz lag bei 6,2 Prozent und ist marginal gesunken.

Holzpelletproduktion in Deutschland 1. Quartal 2026

Quelle: Deutsches Pelletinstitut GmbH (DEPI)

Produktionsmenge Holzpellets

939.506 t 

Qualitätsklasse

ENplus A1

97,7 %

ENplus A2

0,0 %

Industriepellets

2,3 %

Handelsform

Lose Ware

80,4 %

Sackware

19,6 %

Rohstoffeinsatz Holzart

Nadelholz

97,5 %

Laubholz

2,5 %

Rohstoffeinsatz Holzsortiment

Sägerestholz

93,8 %

Rundholz

6,2 %

Absatzmarkt

Inland

92,3 %

Ausland

7,7 %

 

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