Seriöse Anbieter sicher erkennen

Pellets kaufen

17. Juni 2026

EIn Mann befestigt einen Schlach am Heck eines roten Lkw

Erfahrene Besitzer von Pelletheizungen nutzen die warmen Monate zur Auffüllung des Vorrats für die nächste Heizperiode. Das ist sinnvoll, weil im Sommer die Preise oft niedriger sind. Aber Vorsicht: Wer nur auf den Preis achtet, riskiert vor allem bei Onlinebestellungen, Probleme zu bekommen.

Der Hintergrund: Das Deutsche Pelletinstitut warnt vor unseriösen Lockangeboten, die mit professionell wirkenden Webseiten auftreten und mit auffällig niedrigen Preisen werben. Kunden sollen per Vorkasse zahlen; wird anschließend nicht geliefert, ist das Geld im schlimmsten Fall verloren.

„Beim Pelletkauf kommt es nicht allein auf den günstigsten Preis an“, sagt Martin Bentele vom Deutschen Pelletinstitut (DEPI). „Sicherer ist es, zertifizierte Händler zu wählen und die Händlerdaten vor der Bestellung zu prüfen.“

Eine wichtige Orientierung bietet das Qualitätszeichen ENplus. Es steht nicht nur für geprüfte Pellets, sondern auch für kontrollierte Abläufe bei Lagerung, Transport und Lieferung. Zertifizierte Händler lassen sich über die offizielle Händlersuche des Deutschen Pelletinstituts unter www.enplus-pellets.de finden. Dort können Verbraucher prüfen, wer hier tatsächlich gelistet ist und mit welchen Kontaktdaten er zertifiziert wurde.

Vorsicht ist geboten, wenn der Pelletpreis deutlich unter dem marktüblichen Niveau liegt, vollständige Kontaktdaten fehlen oder ausschließlich Vorkasse verlangt wird. Auch ungewöhnliche Internetadressen oder fehlerhafte Angaben im Impressum können Warnsignale sein. Wer Pellets kaufen möchte und unsicher ist, sollte vor der Bestellung beim Händler nachfragen oder die Angaben über die ENplus-Händlersuche kontrollieren. Im Zweifelsfall lohnt sich ein Blick auf die Sperrliste der ENplus-Webseite.

Ein weißer lkw auf einer Landstraße

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