13. Mai 2026
Frühjahr und Sommer sind ideal für den Heizungstausch. Die Heizperiode ist beendet und notwendige Arbeiten lassen sich ohne Zeitdruck umsetzen. Wer frühzeitig handelt, startet zudem mit einer modernen Anlage in die nächste Heizsaison. Doch welche Heizmethode passt zum Eigenheim? Um Verbraucher bei dieser wichtigen Entscheidung zu begleiten, stellt das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) ein kostenloses Online-Tool bereit. Nach wenigen Klicks bekommen Ratsuchende erste Hinweise, welche Heizlösungen zu den eingegebenen Anforderungen passen. Neben Fragen zur Nachhaltigkeit spielen auch Kriterien wie Anschaffungs- und Wartungskosten sowie der Installationsaufwand eine Rolle. Das DEPI empfiehlt anschließend immer die Beratung durch Fachbetriebe oder Energieberater.
„Viele Verbraucher wünschen sich eine Heizlösung, die bezahlbar, zuverlässig und langfristig planbar ist. Genau hier setzt unser Online-Tool an: Es bietet eine erste Orientierung und hilft dabei, unterschiedliche Technologien besser einzuordnen“, erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer des DEPI.
Bei der Wahl des Heizsystems spielen für Hauseigentümer vor allem praktische Fragen eine wichtige Rolle. Laut der DEPI-Umfrage „Heizen mit Pellets“ achten Verbraucher besonders auf Anschaffungs- und Betriebskosten, einen überschaubaren Installationsaufwand sowie eine zuverlässige und langfristig sichere Wärmeversorgung. Auch die Unabhängigkeit von internationalen Krisen und schwankenden Energiepreisen gewinnt zunehmend an Bedeutung.
Pelletheizungen bieten hier einige Vorteile: Holzpellets werden überwiegend regional produziert, Deutschland ist der größte Pelletproduzent Europas. Dadurch ist die Wärmeversorgung deutlich weniger von geopolitischen Entwicklungen abhängig als bei Öl oder Erdgas. Gleichzeitig stammt ein großer Teil der eingesetzten Heiztechnik aus Deutschland und Österreich, wodurch Wertschöpfung und Know-how im europäischen Wirtschaftsraum bleiben.
Das kostenlose Tool liefert nach wenigen Angaben eine Einschätzung, ob beispielsweise eine Pelletheizung, eine Wärmepumpe oder eine Kombination mit Solarthermie für das jeweilige Gebäude geeignet ist. Zusätzlich erhalten Nutzer Hinweise zu möglichen Förderangeboten und weiterführende Informationen.
Der Online-Fragebogen steht unter www.depi.de/welche-heizung zur Verfügung. Er dient als erste Orientierung und ersetzt keine individuelle Beratung durch Fachbetriebe oder Energieberater. Informationen zu geschulten Heizungsbauern für moderne Pelletheizungen finden Interessierte in der Postleitzahlsuche.
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