10. Juni 2026
Welche Pelletheizung passt zum Gebäude – und welche Fördermöglichkeiten kommen infrage? Um Energieberatenden und Fachleuten die Bewertung zu erleichtern, bietet das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) den kostenfreien Pellet-Check an. Das Online-Tool ermöglicht mit nur zehn Fragen eine erste fundierte Einschätzung, ob sich ein Gebäude für einen Pelletkessel oder Pelletkaminofen eignet. Das Angebot richtet sich auch an Akteure aus Planung, Fachhandwerk und Baubranche.
Der Pellet-Check fragt vor allem Details zu Gebäude, Wärmebedarf, bestehenden Wärmeerzeugern sowie Anforderungen der Heizungsbetreiber ab. Ergänzende Hintergrundinformationen helfen dabei, die Antworten besser einzuordnen. Anschließend zeigt das Tool anhand einer übersichtlichen Skala, wie gut sich verschiedene Pelletheizanlagen eignen und informiert über Fördermöglichkeiten.
„Gerade in der Energieberatung brauchen Fachleute zeitnah fundierte Einschätzungen. Mit dem Pellet-Check stellen wir ein praxisnahes Werkzeug, das im Kundengespräch direkt eingesetzt werden kann“, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele.
Die Anwendung lässt sich online starten und flexibel nutzen. Anschließend erhalten Nutzer die Auswertung als PDF und können sie direkt für die weitere Beratung oder zur Dokumentation einsetzen. Für aussagekräftige Ergebnisse werden Informationen wie Grundrisspläne, Informationen zum Wärmebedarf des Gebäudes sowie Angaben zum bestehenden Heizsystem benötigt.
Der Pellet-Check ist zudem Bestandteil des Lernmoduls „Pelletfeuerungen in der Energieberatung“ aus der ecolearn-basic-Reihe. Die Deutschen Energie-Agentur (dena) erkennt das Modul mit sechs Unterrichtseinheiten zur Fortbildung von Energieeffizienz-Experten an. Nach der Registrierung und dem Abschluss der kostenfreien Bestellung ist das Tool im persönlichen Lernraum abrufbar.
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