Holzheizungen punkten bei Kosten und Klimabilanz

Techem Atlas 2025

23. Juni 2026

Mit Holz beheizte Wohnungen verursachten im Jahr 2024 lediglich rund 0,1 Tonnen CO₂. Die durchschnittlichen Emissionen bei anders beheizten Wohnung lagen dagegen bei etwa 1,5 Tonnen. Gleichzeitig liegen die Wärmekosten von Holzheizungen deutlich unter denen von Erdgas, Fernwärme und Heizöl und betragen nur etwa die Hälfte. Das zeigen die Ergebnisse des Techem Atlas 2025 für Energie, Wärme und Wasser.

Auch beim Energieverbrauch schneidet Holz besonders gut ab. Der witterungsbereinigte Endenergieverbrauch liegt 52 Prozent unter dem flächenbezogenen Durchschnitt. Die Ergebnisse verdeutlichen, welchen Einfluss das eingesetzte Heizsystem auf Klimabilanz und Wärmekosten hat.

Grundlage des Techem Atlas sind reale Verbrauchsdaten aus deutschen Wohngebäuden. Die Auswertung zeichnet ein differenziertes Bild des aktuellen energetischen Zustands des Wohngebäudebestands. Besonders deutlich wird dabei, dass Verbraucher bereits sehr energieeffizient leben. Das individuelle Sparverhalten hat in vielen Fällen sein Maximum erreicht. Gleichzeitig führen steigende Energiepreise dennoch zu höheren Wärmekosten, da auf Nutzerseite kaum noch weitere Einsparpotenziale vorhanden sind.

Insgesamt veranschaulicht der Techem Atlas 2025 sowohl das ausgeprägte Sparverhalten der Verbraucher als auch die Bedeutung von Holzenergie für eine bezahlbare und nachhaltige Wärmeversorgung.

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