23. April 2026
Das Thema Heizungstausch sorgt in Deutschland weiterhin für viel Bewegung. Die Koalition hat angekündigt, das Gebäudeenergiegesetz in wichtigen Punkten neu zu formulieren. Noch gelten jedoch die aktuellen Förderbedingungen und Hauseigentümer sollten die Chance nutzen: Wer jetzt seine alte alte Öl- oder Gasheizung gegen ein modernes Pelletsystem austauschen lässt, kann hohe Fördergelder und deutliche Preisvorteile gegenüber Öl und Gas nutzen.
Der Zuschuss für den Heizungstausch setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Der Staat gewährt 30 Prozent Grundförderung für Pelletheizsysteme und andere erneuerbare Wärmelösungen. Selbstnutzende Eigentümer können zusätzlich einen Klimageschwindigkeits-Bonus von 20 Prozent erhalten, wenn sie eine fossile Heizung ersetzen. Für Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen von bis zu 40.000 Euro kommt außerdem ein Einkommens-Bonus hinzu. Damit sind insgesamt Zuschüsse von bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten möglich. Für besonders emissionsarme Pelletheizungen gewährt der Staat zudem einen pauschalen Zuschlag von 2.500 Euro.
„Politische Rahmenbedingungen können sich schnell ändern. Daher lohnt es sich, den Heizungswechsel im Eigenheim bei den aktuell guten Förderbedingungen anzugehen“, sagt Martin Bentele vom Deutschen Pelletinstitut (DEPI). „Bessere wird es zukünftig kaum geben, Wer den Austausch seiner Heizung ohnehin plant, sollte die Voraussetzungen jetzt mit einem Fachbetrieb klären und den Antrag vorbereiten – damit lassen sich hohe Zuschüsse vom Staat sichern.“
Auch unabhängig von der Förderung sprechen gute Gründe für Holzpellets . Sie sind ein erneuerbarer Energieträger, werden aus Restholz der heimischen Holzwirtschaft hergestellt und sind regional verfügbar. Dadurch sind sie deutlich weniger von internationalen Lieferketten abhängig als Öl und Gas. Zudem unterliegen Pellets nicht der CO2-Bepreisung. Für viele Haushalte macht sie das zu einer gut kalkulierbaren und vergleichsweise preisstabilen Heizoption.
Pelletheizungen haben sich darüber hinaus als verlässliche und komfortable Lösung im Gebäudebestand etabliert. Sie lassen sich gut in bestehende Strukturen integrieren. Moderne Anlagen arbeiten vollautomatisch. Oft erlauben sie den Umstieg auf erneuerbare Wärme ohne umfangreiche und kostspielige Sanierungsmaßnahmen. Für viele Hauseigentümer ist es ein großer Vorteil, wenn die alten Heizkörper nicht ausgetauscht und die Fußböden nicht aufgerissen werden müssen.
Wer über einen Heizungstausch nachdenkt, sollte die aktuell noch geltenden Förderrichtlinien nutzen und sich zeitnah fachlich beraten lassen.
Ansprechpartner vor Ort finden sich online unter www.pelletfachbetrieb.de
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