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Resthölzer und Sägenebenprodukte

Resthölzer und Sägenebenprodukte         In Deutschland produzieren mehr als 3.000 Sägewerke Holzwaren, beipielsweise Schnittholz und Kanthölzer, aus Stammholz nachhaltig bewirtschafteter Wälder. Die Schnittholzproduktion der Sägeindustrie lag im Jahr 2007 bei rund 25 Millionen Kubikmeter Holz. Dabei fielen mehr als 15 Millionen Kubikmeter (rund 40 Prozent) Holzreste an, die nicht weiter verwendet wurden.

Diese sogenannten Sägenebenprodukte (SNP) wie Sägespäne und Hackschnitzel sind ein für die Pelletherstellung geeigneter Rohstoff. Theoretisch hätten mit dem im Jahr 2007 anfallenden Rohstoffpotential etwa sieben Millionen Tonnen Holzpellets produziert werden können.

Waldrestholzbestandteile wie Wurzeln, Kronen- oder Astmaterial werden nicht zur Pelletherstellung genutzt. Der Naturschutzbund NABU und der Deutsche Energie-Pellet-Verband (DEPV) sprechen sich für klare ökologische Rahmenbedingungen im Wald aus. Trotz Bewirtschaftung müsse dieses Ökosystem voll funktionsfähig bleiben. In einem Positionspapier setzen sich die beiden Verbände beispielsweise dafür ein, dass auf die Nutzung besonders alter Bäume und wertvoller Biotopholzstrukturen sowie auf Kahlschläge verzichtet wird.
Zum Positionspapier „ökologische Rahmenbedingungen“ >

Sägenebenprodukte im Sägewerk
Sägenebenprodukte im Sägewerk
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„Holzenergie – Bedeutung, Potenziale, Herausforderungen“
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