| Klimaschutz |
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Treibhausgase in der Erdatmosphäre verhindern, dass die von der Erde kommende Wärme ins All entweicht. Sie halten die durchschnittliche Temperatur der Erde auf 15 Grad. Durch die Industrialisierung hat die Konzentration der Treibhausgase, vor allem von Kohlendioxid (CO2), stark zugenommen. Wichtigste Ursache hierfür ist die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle oder ErdÖl, bei der unvermeidlich Kohlendioxid freigesetzt wird. Diese Entwicklung führte zu einem langsamen Anstieg der durchschnittlichen Lufttemperatur und somit zu einem Wandel des Klimas. Bereits heute ist dieser Klimawandel Ursache von Naturkatastrophen wie Hochwasser und Trockenperioden. Bei einer weiteren Zunahme der Treibhausgase ist zu erwarten, dass bis zum Jahr 2100 die Temperatur um 1,4 bis 5,8 Grad und der Meeresspiegel um 10-90 Zentimeter ansteigen. Um diese Folgen zu verhindern, darf der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur nicht mehr als zwei Grad Celsius betragen. Forscher gehen davon aus, dass die Emissionen weltweit um rund 30 Prozent verringert werden müssten, um dieses Ziel zu erreichen. |
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Deutschlands Beitrag zum Klimaschutz ist in der „Roadmap 2020“ festgelegt: Die Treibhausgasemissionen sollen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gesenkt werden, die Energieproduktivität soll um drei Prozent pro Jahr gesteigert und der Anteil der erneuerbaren Energien kontinuierlich erhöht werden. Hierbei ist das Ziel, dass regenerative Energien 50 Prozent mehr Primärenergie bis 2050 stellen und deren Anteil an der Wärmeenergie von heute sieben bis auf 14 Prozent im Jahr 2020 ansteigt. Alle Werte stehen im Vergleich zum Basisjahr 1990.Die ehrgeizigen Klimaschutzziele übertreffen zum Teil die Vorgaben der Europäischen Union, die 20 Prozent weniger Energieverbrauch, 20 Prozent weniger Treibhausgasemissionen und 20 Prozent mehr erneuerbare Energien bis zum Jahr 2020 vorschreiben, um den Klimawandel aufzuhalten.
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| Emissionen |
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Moderne Technik und gute Qualität Pelletheizungen sind moderne Heizungsanlagen und haben mit einem schlichten Holzofen wenig gemeinsam. Sie weisen geringe Emissionen auf, da Brennstoffmenge und Verbrennungsvorgang vollautomatisch aufeinander abgestimmt sind und so ein Dauerbetrieb mit ungestörtem und effektivem Abbrand möglich wird. Zudem gewährleistet ein qualitativ hochwertiger Brennstoff ein nahezu schadstofffreies Verbrennen. Feuchtes Holz verursacht beispielsweise überdurchschnittlich hohe Emissionen. Dies ist bei Holzpellets nicht der Fall, da der genormte Brennstoff nur einen geringen Feuchtegehalt haben darf. Auch andere Kriterien wie Aschegehalt, Feinanteil und Heizwert sind genormt. |
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Nicht nur Pelletproduzenten, auch Hersteller von Heizungsanlagen müssen strenge Richtlinien erfüllen. In der Neuauflage der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1.BImSchV), die voraussichtlich ab Mitte 2010 in Kraft treten wird, legt der Bundestag neue Auflagen für Biomasse-Kleinanlagen zur Luftreinhaltung fest. Bereits heute unterschreiten hochwertige Pelletkessel die vom Gesetzgeber geforderten maximalen Emissionswerte. Zudem erhalten immer mehr Pelletfeuerungen aufgrund ihrer Energieeffizienz und Schadstoffarmut den „Blauen Engel“, das Umweltsiegel für ökologisch geprüfte Erzeugnisse. Damit wird deutlich, welch wichtigen Beitrag erneuerbare Energien in Sachen Klimaschutz leisten. |