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CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

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European Pellet Council ebnet Weg für ENplus in Europa

European Pellet Council13.12.2010 – Auf seiner Sitzung am 13. Dezember 2010 in Brüssel besiegelte der European Pellet Council (EPC) die Umsetzung des Zertifizierungssystems ENplus für Holzpellets auf europäischer Ebene. Neben Deutschland, das bereits seit diesem Jahr das neue Zertifikat anwendet, planen nun auch Italien, Österreich und Spanien, ab 2011 ENplus einzuführen. In Brüssel wurde hierfür die technische Grundlage geschaffen und ein gemeinsames Handbuch verabschiedet. Dieses soll eine einheitliche Umsetzung sicherstellen. Das Handbuch orientiert sich an der von Deutschland (DEPV) und Österreich (Pro Pellets Austria) gemeinsam entwickelten Systembeschreibung. ENplus biete eine bislang nicht gekannte Qualität und gewährleiste einen reibungsfreien Heizungsbetrieb, so EPC-Präsident Christian Rakos. Den Anteil von ENplus an der europäischen Produktionskapazität schätzt er im nächsten Jahr auf rund 30 Prozent.
 

Welthungerhilfe heizt mit Holzpellets

30.11.2010 – Seit kurzem wird die Zentrale der Welthungerhilfe in Bonn-Bad Godesberg von einer Pelletheizung mit Wärme versorgt. „Als der Austausch unserer alten Gasheizung bevorstand, verglichen wir die verschiedenen Wärmeträger. Pellets überzeugten uns nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch“, erklärt Barbara „Bärbel“ Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe. Denn gegenüber der Gasheizung verursacht der neue Kessel rund 25.000 Euro weniger Brennstoffkosten im Jahr. Die Investition von rund 200.000 Euro für den 500-kW-Pelletkessel haben sich bei konstanten Brennstoffpreisen nach neun Jahren gerechnet – von da an spart die Hilfsorganisation bares Geld für ihre Projekte. Im Fall von Preissteigerungen fossiler Energieträger verkürzt sich der Amortisationszeitraum weiter. > Vollständige Meldung lesen
 
  Welthungerhilfe heizt mit Holzpellets

Weltklimakonferenz in Cancún

30.11.2010 – Seit dem 29.11. läuft die Klimakonferenz im mexikanischen Cancún. Das zwölftägige Treffen der UN-Vertreter dauert bis zum 10. Dezember. Als höchstrangiger deutscher Politiker reist Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) in der zweiten Woche an. Ein Durchbruch bezüglich des Nachfolgeabkommens für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll, das einen verbindlichen Klimaschutz regelt, wird nicht erwartet. Ziel Deutschlands ist weiterhin die Senkung des Ausstoßes von klimaschädlichem Kohlendioxid, um die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen.
 
  Weltklimakonferenz in Cancún

Erste Pellettankstelle in Deutschland eröffnet

23.11.2010 – Die Firma Mann Naturenergie GmbH hat in Langenbach die erste Pellettankstelle in Deutschland eröffnet. Verbraucher können hier täglich von 6 bis 22 Uhr lose Pellets „zapfen“, diese bequem mit EC-Karte zahlen und die Holzstäbchen im eigenen Anhänger abtransportieren. Damit sind die Pelletheizer in der Region in Rheinland-Pfalz unabhängig von Liefer- und Dienstzeiten der Anbieter. Vor allem für Ofenbesitzer, die bislang Sackware bezogen haben, rentiert sich das Angebot: Sie können nun kleine Mengen loser Pellets kaufen, die günstiger als Sackware sind.
 
  Erste Pellettankstelle in Deutschland eröffnet

Neuer Rekord bei der Pelletproduktion

02.11.2010 – Die Versorgung mit Pellets in Deutschland ist so gut wie nie zuvor. Das ergab die aktuell veröffentlichte Produktionsstatistik des DEPV für das dritte Quartal. Im Zeitraum von Juli bis September 2010 wurden demnach 520.000 Tonnen Pellets hergestellt. Das sind rund 45.000 Tonnen mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Deutschland festigt damit seine Stellung als international führender Pelletproduzent. Da die hergestellte Menge den tatsächlichen Verbrauch übersteigt, käme es auch im Fall eines lang anhaltenden Winters nicht zu Knappheit. Neben Versorgungssicherheit bieten die kleinen Holzsticks auch Preisstabilität. So liegt der Preis zu Beginn der Heizsaison rund 35 Prozent unter dem fossiler Energieträger.
 
   

Preisvorteil für Holzpellets zu Beginn der Heizsaison

25.10.2010 – Holzpellets sind ein preisstabiler Brennstoff – das ändert auch der Beginn der Heizsaison nicht. Der bundesweite Pelletpreis liegt im Oktober bei 227 Euro pro Tonne, was 4,5 Cent pro Kilowattstunde entspricht. Damit sind die kleinen Sticks aktuell ein Drittel günstiger als Gas und Öl. Die saisonalen Schwankungen sind bei dem umweltfreundlichen Energieträger ebenfalls geringer als bei anderen Brennstoffen. Zwischen dem niedrigsten und höchsten Wert liegen im Jahr 2010 laut DEPV lediglich 15 EUR/t beziehungsweise 0,3 Cent/kWh. Auch die Versorgung mit Holzpellets für den kommenden Winter ist gesichert: Verbraucher können Pellets von über 60 Produzenten und mehr als 600 Händlern bundesweit regional beziehen.
 
  Preisvorteil für Holzpellets zu Beginn der Heizsaison

Studie: Erneuerbare Wärme spart Heizkosten

22.10.2010 – Privathaushalte, die mit erneuerbaren Energien heizen, sparten im vergangenen Jahr durchschnittlich 595 Euro Brennstoffkosten. Trotz relativ niedriger Preise für Öl und Gas wären diesen Haushalten erhebliche Mehrkosten entstanden, wenn sie ihren Wärmebedarf nur mit fossilen Brennstoffen gedeckt hätten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien. Der Anteil regenerativer Energien am Wärmeverbrauch in privaten Haushalten lag im Jahr 2009 bei 10,7 Prozent. Weiterlesen >
 
  Studie: Erneuerbare Wärme spart Heizkosten

Bedeutung und Potenziale der Holzenergie

14.10.2010 – Die Holzvorräte in Deutschland liegen laut Johann Heinrich von Thünen-Institut bei rund 3,6 Milliarden Kubikmeter. Das ist ein europäischer Spitzenwert. Neben der industriellen gewinnt die energetische Holznutzung an Bedeutung: Im vergangenen Jahr wurden sechs Prozent des deutschen Wärme- und zwei Prozent des Stromverbrauchs aus Restholz gedeckt – Tendenz steigend. Für einen weiteren Ausbau der Holzenergie stehen ausreichend Ressourcen zur Verfügung. Das belegt das aktuelle Hintergrundpapier „Renews Spezial Holzenergie“ der Agentur für Erneuerbare Energien. Es analysiert den heutigen Holzverbrauch und zeigt bisher ungenutzte Potenziale auf. So kann beispielsweise der gezielte Anbau von schnellwachsenden Hölzern die steigende Nachfrage decken und die Agrarlandschaft ökologisch aufwerten.
 
  Bedeutung und Potenziale der Holzenergie

340.000 Arbeitsplätze durch erneuerbare Energien

07.10.2010 – Der Ausbau erneuerbarer Energien schafft in Deutschland weit mehr Arbeitsplätze als bislang angenommen. Laut einer aktuellen Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums waren im vergangenen Jahr etwa 340.000 Menschen mit der Erzeugung von Strom, Wärme und Treibstoff aus erneuerbaren Quellen beschäftigt. Das entspricht mehr als doppelt so vielen Arbeitsplätzen wie 2004. Im Rahmen der Untersuchung wurden rund 1.200 Unternehmen der deutschen Erneuerbare-Energien-Branche einschließlich Zulieferer befragt und deren künftige Exportchancen analysiert. Im Gegensatz zu einer Energieversorgung, die größtenteils auf fossilen Energien basiert, hatte der Ausbau erneuerbarer Energien in Modellrechnungen eindeutig positive Auswirkungen auf die Beschäftigung.
 
  340.000 Arbeitsplätze durch erneuerbare Energien

Energiekonzept unzulänglich

23.09.2010 – Nach Meinung des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) ist das Energiekonzept der Bundesregierung zu stark auf das Thema Stromerzeugung fixiert. Nur drei der rund 40 Seiten befassen sich mit Maßnahmen zur Gebäudesanierung, dabei bietet die Wärmeerzeugung in Gebäuden mit einem Anteil von 40 Prozent laut Verband großes CO2-Einsparpotenzial. Der ZVSHK bemängelt darüber hinaus den Gegensatz von Energiekonzept und aktueller Förderpolitik. Zwar sollen die Förderungen für energetische Gebäudesanierungen auf dem Papier „deutlich besser“ werden. Dennoch sind für 2011 erneut Fördermittelkürzungen geplant. Zudem konzentriere sich der Entwurf zu wenig auf kurzfristige Effizienzmaßnahmen bis 2020.
 
  Energiekonzept unzulänglich

Bundesregierung stellt Energiekonzept vor

17.09.2010 – Umweltschonend, zuverlässig und bezahlbar – laut Bundesregierung sollen diese Attribute für die zukünftige Energieversorgung eine zentrale Rolle spielen. Dabei berücksichtigt das vorgestellte Energiekonzept alle Nutzungspfade – vom Strom über Wärme bis zum Verkehr. Der Hauptteil der bis 2050 reichenden Gesamtstrategie kommt den erneuerbaren Energien zu, um konventionelle Energieträger kontinuierlich zu ersetzen. Bis zum Jahr 2020 sollen regenerative Energien 35 Prozent des Bruttostromverbrauchs erzeugen. Ziel ist es, im Jahr 2050 den Ökostrom-Anteil auf 80 Prozent zu erhöhen. Neben der Verlängerung der Atomlaufzeiten enthält das Neun-Punkte-Konzept Maßnahmen für bessere Stromnetze, mehr Klimaschutz und zur Energieeinsparung. Maßnahmen im Bereich energetische Gebäudesanierung und energieeffizientes Bauen bieten ebenso ein großes Potential. Erste Kritik am Konzept äußerte neben der Opposition auch der Bundesverband Erneuerbare Energien, der in Anspielung auf die längeren Laufzeiten der Atommeiler von Klientelpolitik sprach.
 
   

Georg Schirmbeck MdB erhält Auszeichnung „Deutschlands kleiner Energieriese“ 2010

16.09.2010 – Das Deutsche Pelletinstitut ehrt den Politiker für seinen Einsatz zugunsten des Heizens mit Pellets. DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele überreichte Schirmbeck, der im Bundestag Mitglied des Haushaltausschusses ist, die aus Holz hergestellte Skulptur am 16. September in Berlin. Der Preis „Deutschlands kleiner Energieriese“, wurde in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen. Er geht an Personen oder Einrichtungen, die sich besondere Verdienste um das Heizen mit Pellets erworben haben. „Georg Schirmbeck hat sich speziell um die Aufhebung der Haushaltssperre des Marktanreizprogramms bemüht und dabei fraktionsübergreifend das Verständnis der Parlamentarier für das Thema Förderung von Holzenergie erhöht“, sagte Bentele bei der Übergabe der Auszeichnung. > Weiterlesen
 
  Georg Schirmbeck MdB erhält Auszeichnung „Deutschlands kleiner Energieriese“ 2010

DEPI auf dem 10. Industrieforum Pellets

07.09.2010 – Heute und morgen findet das 10. Industrieforum Pellets in Stuttgart statt. Im Rahmen seiner Pressekonferenz verleiht das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) vor Ort die ersten ENplus-Zertifizierungsurkunden an Pelletproduzenten und Handelsunternehmen, die Qualitätspellets produzieren. Verbraucher können bereits seit August ENplus-Pellets beziehen, die die Qualitätsvorgaben der neuen europäischen Produktnorm für Holzpellets (prEN 14961-2) noch übertreffen. Das Industrieforum Pellets bietet Experten und Entscheidungsträgern die Gelegenheit, einen Überblick über Entwicklungen und Aussichten des internationalen Pelletmarktes zu gewinnen und sich über politische Rahmenbedingungen auszutauschen. Dieses Jahr zeigt eine begleitende Fachausstellung aktuelle Technologien, Produkte und Dienstleistungen.
 
  DEPI auf dem 10. Industrieforum Pellets

Erneuerbare Energien legen weiter zu

27.08.2010 – Die Förderung erneuerbarer Energien in Deutschland zeigt Erfolg. Laut Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit stieg der Anteil der regenerativen Ressourcen am gesamten Energieverbrauch im vergangenem Jahr auf 10,4 Prozent (2008: 9,3 Prozent). Auch der Wärmemarkt verzeichnete diesbezüglich einen Zuwachs: Erneuerbare Energien machten 2009 8,8 Prozent des Gesamtwärmeverbrauchs aus – 2008 waren es noch 7,4 Prozent. Der Einsatz alternativer Energieträger trägt wesentlich zum Erreichen der deutschen Klimaschutzziele bei. Das konsequente Ersetzen fossiler Erzeuger vermied im vergangenen Jahr den Ausstoß von 109 Millionen Tonnen Treibhausgasen.
 
  Grafik Erneuerbare Energien

Kanzlerin Merkel besucht Biomasse-Heizkraftwerk

20.08.2010 – Im Rahmen einer „Energie-Reise” durch Deutschland macht Kanzlerin Merkel am 26. August auch Halt bei einem Biomasse-Heizkraftwerk in Emsbüren. Mit Blick auf das für September 2010 geplante Energiekonzept der Regierung informiert sich Merkel an vier Tagen über die wichtigsten Arten der Energiegewinnung von Atomkraft bis Biomasse. Schwerpunkt ihrer Reise sei die Gewinnung von Informationen über den Ausbau der erneuerbaren Energien, betonte Regierungssprecher Steffen Seibert.
 
   

Heimische Pelletproduktion weiter auf hohem Niveau

10.08.2010 – Im zweiten Quartal dieses Jahres wurden in Deutschland rund 410.000 Tonnen Holzpellets produziert. Das ist eine leichte Steigerung gegenüber dem Zeitraum Januar bis März. Insgesamt wurden im Jahr 2010 ­ wie auch im Vorjahr ­ bislang etwa 720.000 Tonnen Pellets hergestellt. Deutschland führt damit weiterhin bei der Pelletproduktion in Europa. Seit Juli stehen für den Kauf einer Pelletheizung auch wieder Fördermittel zur Verfügung: Verbraucher erhalten mindestens 2.000 Euro für einen Pelletkessel und profitieren von den hohen Produktionsmengen. Denn der Pelletpreis befindet sich seit Monaten auf gleichbleibendem Niveau mit einem aktuellen Preisvorteil von mehr als 35 Prozent gegenüber Heizöl.
 
  Solarfelder

Nationale Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung auf Kurs

30.07.2010 – Die Ziele in den Bereichen Treibhausgasreduzierung und Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien am Energieverbrauch wurden bereits vor Ablauf der gesetzten Frist 2010 erreicht. Das geht aus dem vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Indikatorenbericht hervor. Demnach sollten bis 2010 die Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 um 21 Prozent sinken. In dieser Hinsicht hat sich die Bundesrepublik sogar selbst übertroffen: 2008 betrug die Minderung bereits 22,4 Prozent. Bis 2020 soll der Ausstoß an Klimagasen um 40  Prozent gegenüber 1990 reduziert werden. Auch hinsichtlich des Anteils der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch wurden die anvisierten Zielvereinbarungen bereits 2009 mit einem Anteil von 16,1 Prozent erreicht. 2020  soll dieser Anteil nach Angaben der Bundesregierung auf 30 Prozent steigen.
 
  Solarfelder

Anteil erneuerbarer Energie in der EU ist gestiegen

23.07.2010 – Zwischen 2006 und 2008 haben fast alle Mitgliedstaaten die Nutzung erneuerbarer Energien verstärkt. Im Jahr 2008 haben regenerative Energien in der EU schätzungsweise 10,3 Prozent des Gesamtverbrauchs gedeckt, 2007 waren es noch 9,7 und 2006 erst 8,8 Prozent. Der höchste Anteil der erneuerbaren Energien wurde 2008 in Schweden verzeichnet, wo 44,4% der Energie aus erneuerbaren Quellen stammten. Die niedrigsten Werte meldeten Malta (0,2%), Luxemburg (2,1%), Großbritannien (2,2%), die Niederlande (3,2%) und Belgien (3,3%). Bis zum Jahr 2020 sollen EU-weit bis zu 20 Prozent der benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen bezogen werden.
 
  Anteil erneuerbarer Energie in der EU ist gestiegen

Europäisches Pelletinstitut gegründet

09.07.2010 – Am 01. Juli haben Vertreter aus zehn europäischen Ländern in Brüssel das European Pellet Council (EPC) gegründet. Vorrangiges Fachthema beim EPC wird, neben der Interessenvertretung bei der EU, die internationale Umsetzung des neuen Zertifizierungssystems des Deutschen Pelletinstituts sein.
Das EPC ist als eigenständiges Gremium dem europäischen Biomasseverband AEBIOM angegliedert und dort mit einem Sitz im Vorstand vertreten. Als Präsident von EPC wurde Dr. Christian Rakos (Pro Pellets Austria) gewählt. Auch der Deutsche Energieholz- und Pelletverband e.V. (DEPV), Sitz Berlin, gehört dem EPC an. Für den DEPV wird Vorstandsmitglied Martin Behr (Olsberg) Mitglied des EPC-Vorstands sein.
 
   

Eine umweltfreundliche Fußball-WM 2010

24.06.2010 – Bei der Fußball-WM in Südafrika soll das Programm „Green Goal 2010“ die Umweltverträglichkeit der Großveranstaltung verbessern. In Zusammenarbeit mit dem Lokalen Organisationskomitee unterstützt die FIFA insgesamt 41 Umweltprojekte in den Bereichen Energie, Wasser, Abfall, Verkehr und Biodiversität. Konkret wird beispielsweise der Strom in Kapstadts städtischer Beleuchtung zum Teil aus Windkraft gewonnen, und in den Stadien sorgen Regen- und Oberflächenwasser für eine ausreichende Bewässerung des Rasens. Um Müll zu vermeiden, kommen bei den in Stadien angebotenen Lebensmitteln Mehrweg- und recyclebare Verpackungen zum Einsatz. Des Weiteren gibt es mehrere Aufforstungs- und Begrünungsprojekte, wie zum Beispiel in Johannesburg, wo mehr als 200.000 Bäume gepflanzt werden. Mithilfe dieser Maßnahmen soll auch ein Teil der erzeugten Emissionen neutralisiert werden.
 
 



Eine umweltfreundliche Fußball-WM 2010

CO2-Emissionen im Ländervergleich

15.06.2010 – Deutschland produziert jährlich ungefähr 880 Millionen Tonnen CO2 – das sind rund elf Tonnen pro Einwohner. Damit bewegt sich Deutschland im weltweiten Ländervergleich im Mittelfeld. Spitzenreiter ist Katar mit 70,6  Tonnen pro Kopf, in Äthiopien hingegen werden gerade mal 0,1 Tonnen Treibhausgas produziert. Die deutschen Emissionen setzen sich unter anderem aus Stromverbrauch (750 Kilogramm), staatlichen Dienstleistungen (1.240 kg), Ernährungsverhalten (1.650 kg) sowie Heizung und Warmwasserbereitung (2,0 Tonnen) zusammen. Den Hauptanteil der CO2-Produktion machen hierzulande Personenverkehr (2,52 Tonnen) und Warenkonsum (2,75 Tonnen) aus.
 
  CO2-Emissionen im Ländervergleich

KfW ändert Förderstandards für Energieeffizienz

08.06.2010 – Ab 1. Juli führt die KfW-Bankengruppe in ihren Programmen für „Energieeffizientes Bauen und Sanieren“ neue Standards ein. Diese sind KfW-Effizienzhaus 70 und 55 in der Sanierung sowie Effizienzhaus 55 bzw. 40 im Neubau. Die Förderstufen 130 in der Sanierung und 85 im Neubau laufen damit aus. Zudem will die KfW für Neubauten ergänzend zum Förderkredit Tilgungszuschüsse gewähren. Ab dem KfW-Effizienzhaus 55 sollen zusätzliche Anforderungen an die Baubegleitung durch Sachverständige definiert werden, um den steigenden Anforderungen an den Effizienzstandard der Gebäude auch bei der Bauausführung Rechnung zu tragen. Im vergangenen Jahr wurden mit den durch die Fördergelder durchgeführten Bau- und Sanierungsmaßnahmen im Wohnbereich erhebliche Mengen CO2 eingespart. Weitere Informationen gibt es unter www.kfw-foerderbank.de
 
   

Erneuerbare Energien voll akzeptiert

02.06.2010 – Rund 95 Prozent der Deutschen schätzen den Ausbau von regenerativen Energien als wichtig bis sehr wichtig ein. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Agentur für erneuerbare Energien. Vor die Wahl gestellt, Investitionen eher in den Ausbau erneuerbarer Energien zu lenken oder vorläufig weiter in herkömmliche Energieträger wie Kohle, Gas und Atomkraft zu investieren, plädieren 81 Prozent für einen stärkeren Ausbau der erneuerbaren Energien. Der Studie zufolge wünscht sich ein Großteil der insgesamt 4.900 Befragten zudem die weitere unverminderte Förderung dieser Energien. Hinsichtlich des Bildungsniveaus, der politischen Ansichten oder des Alters zeigten sich keine signifikanten Unterschiede.
 
  Erneuerbare Energien voll akzeptiert

Klimawandel: 2010 wird das wärmste Jahr

26.05.2010 – Das Jahr 2010 ist bisher das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen vor 130 Jahren. Das berichtet die US-amerikanische Ozean- und Klimabehörde NOAA. Bereits in den ersten vier Monaten hat es einen Temperaturrekord gegeben, anders als die frostigen und nasskalten Monate hierzulande bisher vermuten ließen. Zusammen ergeben die globalen Land- und Ozeantemperaturen von Januar bis April dieses Jahres einen Durchschnitt von 13,3 Grad Celsius – ganze 0,69 Grad mehr als der Mittelwert des vorigen Jahrhunderts. NOAA-Experten führen diese Entwicklung auf den globalen Treibhauseffekt zurück.
 
  Klimawandel: 2010 wird das wärmste Jahr

Erste Holzpellets-Sachverständige ausgebildet

18.05.2010 – In diesem Frühjahr wurden erstmals Handwerker zu öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen im Bereich „Heizen mit Holzpellets“ weitergebildet. Sie dienen als Ansprechpartner bei Reparaturangelegenheiten, wenn der Installateur des Kessels und der Werkkundendienst des Kesselherstellers nicht helfen können. Die Schulung wird von der „EnergieAgentur.NRW“ in Kooperation mit dem Fachverband „Sanitär Heizung Klima NRW“ angeboten und ist bislang einmalig in Deutschland. Auf Nachfrage gibt es eine Liste der Spezialisten bei den beiden Anbietern. Die Fortbildung schließt in der Pelletbranche eine Lücke – der Einsatz von Sachverständigen ist bei anderen Energieträgern bereits etabliert.
 
  Erste Holzpellets-Sachverständige ausgebildet

Stromversorgung zu 100 % aus regenerativen Energien möglich

10.05.2010 – Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) hat in einem Sondergutachten errechnet, dass Deutschland bis 2050 vollständig auf Strom aus erneuerbaren Energien umsteigen kann. Das Gremium macht deutlich: Die BRD befindet sich bei der Stromversorgung bereits am Wendepunkt, denn die auslaufenden Atom- und Kohlekraftwerke bieten die Möglichkeit, eine entsprechende Infrastruktur aus Sonnen-, Wind- und Biomasseenergie aufzubauen. Diese Befunde widersprechen der Auffassung der Bundesregierung, dass Deutschland die Atomkraft als Brückentechnologie für den Übergang ins Zeitalter der erneuerbaren Energien benötigt. Der SRU hat 2008 seine Arbeiten begonnen und durchleuchtet interdisziplinär die Herausforderungen einer Umgestaltung des Energiemarktes mit dem Ziel, Treibhausgasemissionen zu reduzieren.
 
  Umweltbewusstsein der Deutschen über europäischem Durchschnitt

Umweltbewusstsein der Deutschen über europäischem Durchschnitt

29.04.2010 – Der Umweltschutz ist allen Europäern wichtig, für die Deutschen hat er im Durchschnitt jedoch einen leicht höheren Stellenwert. Zu diesem Ergebnis kommt eine 16 Länder umfassende Verbraucherstudie des Magazins Reader´s Digest. Die Umfrage hebt unter anderem hervor, dass Energiesparmaßnahmen für 91 Prozent der Bundesbürger wichtig sind und die Vermeidung umweltschädlicher Produkte für 86 Prozent der Befragten. Außerdem zeigen die Ergebnisse, wie wichtig es der deutschen Bevölkerung ist, die Umwelt zu schützen. So geben 77 Prozent an, dass sie ihr Verhalten schon deutlich mehr in Richtung Umweltschutz geändert haben – z. B. durch den Kauf lokaler Produkte oder das Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel.
 
  Umweltbewusstsein der Deutschen über europäischem Durchschnitt

Deutscher Wald wächst

19.04.2010 – Trotz steigender Nachfrage nehmen die Holzvorräte in Deutschlands Wäldern zu. Der Zustand vieler Baumarten hat sich dabei sogar verbessert, und die Kohlenstoffvorräte sind gestiegen. Darüber informiert der Industrieverband HKI. Laut Statistischem Bundesamt ist die Waldfläche seit 1992 jährlich um etwa 176  km2 gewachsen. Die Holzvorräte erhöhen sich dank nachhaltiger Forstwirtschaft ebenfalls, so dass die Bundesrepublik heute mit 3,5 Mrd. m3 über die größten Reserven in Europa verfügt. Das bedeutet auch einen Beitrag zum Klimaschutz: Jeder Kubikmeter Holz enthält umgerechnet 270 kg Kohlenstoff, der Jahrzehnte gebunden bleibt. Hinzu kommt die energetische Holzverwendung, wodurch fossile Brennstoffe eingespart werden. Die deutsche Forst- und Holzwirtschaft trägt damit zur Erreichung der Ziele der Bundesregierung bei, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.
 
  Deutscher Wald wächst

China engagiert sich für erneuerbare Energien

12.04.2010 – China hat im vergangenen Jahr erstmals mehr in saubere Energien investiert als die USA. Das ergab eine Studie des unabhängigen Pew-Forschungszentrums in Washington. Demnach gab Peking 34,6 Milliarden Dollar aus. Die Vereinigten Staaten folgen mit 18,6 Milliarden Dollar, Großbritannien belegt mit 11,2 Milliarden Dollar Platz drei. Deutschland steht mit seinen Investitionen an sechster Stelle. Als weltweit größter Produzent des Treibhausgases CO2 will sich China mehr für erneuerbare Energien wie die Wind- und Sonnenkraft engagieren. Vor fünf Jahren hat die Volksrepublik nur 2,5 Milliarden Dollar für grüne Energien ausgegeben.
 
   

Investitionen für ein besseres Klima

01.04.2010 – Das Bundesumweltministerium stellt zwei Millionen Euro für Projekte mit privaten Partnern zur Verfügung. Mit diesen Geldern sollen innovative Ideen aus dem Bereich erneuerbare Energien in Entwicklungs- und Schwellenländern gefördert werden. Denn laut BMU lassen sich die Klimaziele nur mit Unterstützung des Privatsektors erreichen. Das Programm verbindet die Förderung der Privatwirtschaft in Entwicklungsländern mit dem Ziel des Klimaschutzes und hilft dabei, die großen Potenziale im Sektor erneuerbare Energien und Energieeffizienz in diesen Ländern besser auszuschöpfen.
 
  Investitionen für ein besseres Klima

Rekordanteil von erneuerbaren Energien

25.03.2010 – Im Jahr 2009 erreichten erneuerbare Energien erstmals einen Anteil von mehr als 10 Prozent am Endenergieverbrauch. Dies ist das Ergebnis der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien Statistik des Bundesumweltministeriums. Regenerative Energieträger blieben auch während der weltweiten Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr stabil und etablierten sich weiterhin als Jobmotor für Deutschland. Mehr als 300.000 Menschen haben hierzulande einen vergleichsweise krisenfesten Job in der Branche gefunden.
 
  Rekordanteil von erneuerbaren Energien

Neue Feinstaubgrenzwerte für Holzfeuerungen

19.03.2010 – Am 22. März tritt die novellierte 1. Bundesimmissionsschutzverordnung in Kraft. Damit gelten für Heizungen, die mit festen Brennstoffen wie Pellets arbeiten, neue Grenzwerte für den Feinstaub- und Kohlenmonoxidausstoß. Zunächst sind diese Regeln nur für Anlagen verbindlich, die ab dem Stichtag installiert werden. Die Vorgaben richten sich nach Größe der Anlage und Art des Brennstoffs; für Pelletkessel gilt beispielsweise ein Feinstaubgrenzwert von 0,06 g/m3 Abluft. Bei Pelletöfen mit Wassertasche ist der Maximalwert 0,03 g/m3 und bei einem luftgeführten Pelletofen sind 0,05 g/m3 zulässig. Für bereits betriebene Heizungen gibt es Übergangsregelungen, die sich nach dem Alter der Anlage richten. Sie dürfen weiter genutzt werden, wenn die Grenzwerte von 0,15 g/m3 Abluft für Feinstaub und 4 g/m3 für Kohlenmonoxid nicht überschritten werden. Bis Ende 2014 müssen jedoch alle Anlagen mit Filtern nachgerüstet oder ersetzt werden, die vor 1975 errichtet wurden. Weitere Informationen zur 1. BImschV finden Sie beim Umweltbundesamt >
 
   

Heizkosten sparen mit erneuerbaren Energien

10.03.2010 – Beim Heizkostenvergleich von fossilen mit regenerativen Energien hat erneuerbare Wärme die Nase vorn: Trotz des aktuell niedrigeren Preisniveaus von Gas und Öl kostet eine aus Holzpellets gewonnene Kilowattstunde 1,5 Cent weniger als eine Öl-Kilowattstunde. Das ergab eine Erhebung der Agentur für Erneuerbare Energien. Die Agentur verglich Gesamtkosten von Heizsystemen bezogen auf eine Betriebsdauer von 20 Jahren. Demnach sparen Verbraucher beim Umstieg auf erneuerbare Energien wie Pellets bares Geld: Die Anschaffungsinvestitionen für eine regenerative Heizungsanlage amortisieren sich bereits nach 13 Jahren; nach 20 Jahren können Nutzer aktuell bis zu 60 Prozent der fossilen Heizkosten sparen.
 
 
Förderrekord im Wärmebereich

Förderrekord im Wärmebereich

08.03.2010 – Das Marktanreizprogramm des Bundesumweltministeriums (BMU) hat im vergangenen Jahr einen Förderrekord im Bereich der erneuerbaren Energien erreicht. Insgesamt hat das Finanzierungsmodell Ausgaben von mehr als drei Milliarden Euro ausgelöst. Die KfW Bankengruppe konnte im Auftrag des BMU 2.100 Förderkredite in Höhe von 300 Millionen Euro zusagen. Die meisten Investitionen betrafen Nahwärmenetze auf Basis regenerativer Energien. Zudem wurden mehr Gelder für Technologien zur Nutzung von Kälte und Wärme aus erneuerbaren Energien eingesetzt. Bei Zuschüssen des Marktanreizprogramms, die über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergeben werden, ist die Bilanz für 2009 ebenfalls positiv: Mit 257.000 Zuschüssen für kleinere Solarkollektoren oder Biomasseheizkessel wurden so viele Investitionen wie nie zuvor gefördert.
 
 
Förderrekord im Wärmebereich

Energiekonzept der Bundesregierung

04.03.2010 – Die Bundesregierung will bis Herbst ein energiepolitisches Gesamtkonzept vorlegen. Dieses soll die Weichen für eine nachhaltige und verlässliche Energieversorgung der Zukunft stellen. Denn mit erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind und Biomasse werde die Versorgung nicht nur nachhaltiger, sondern auch komplexer. Laut einer Regierungsmitteilung sind das Bundesumweltministerium und Bundeswirtschaftsministerium für die Erarbeitung des Konzepts verantwortlich. Wissenschaftliche Institute sollen darüber hinaus verschiedene Szenarien entwerfen, in denen es auch um die Frage geht, welchen Beitrag einzelne Energieträger zur Energieversorgung leisten können. Eine wichtige Rolle werden dabei auch die zukünftige Preisentwicklung und -gestaltung, die Klimaauswirkungen und die Abhängigkeit von Importen spielen.
 
   

Heizen mit Erneuerbaren Energien in Neubauten beliebt

23.02.2010 – Rund zwei Drittel aller Bauherren setzen vor dem Hintergrund des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) eine Heizung auf Basis regenerativer Energien im Neubau ein. 32 Prozent der Bauvorhaben gehen dabei über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Das ergab eine Umfrage im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien. Seit 2009 müssen laut EEWärmeG beim Einsatz von Biomasse oder Umweltwärme mindestens 50 Prozent der Wärme daraus gedeckt werden. Möglich sind auch Ersatzmaßnahmen wie Dämmung oder Abwärmenutzung aus Kraft-Wärme-Kopplung. Der Anteil von Pelletheizungen an den eingebauten Anlagen betrug rund 14 Prozent, damit liegt der Brennstoff hinter Solarthermie (39 Prozent) und Erdwärmepumpen (27 Prozent) auf gleicher Höhe mit Luftwärmepumpen.
 
 
Erneuerbar Heizen in Neubauten beliebt

EurObserv´ER Barometer 2009

16.02.2010 – Erneuerbare Energieträger wie Biomasse oder Photovoltaik deckten 2008 8,2 Prozent des gesamten europäischen Primärenergieverbrauchs ab, 2,8 Prozent davon den Wärmesektor (2007: 7,7 und 2,6 Prozent). Dies geht aus dem jetzt veröffentlichten neunten EurObservER Barometer hervor. Auch 2009 hat sich der Ausbau der erneuerbaren Energien in der EU fortgesetzt. Der EurObservER bietet regelmäßig einen umfassenden Überblick zum Stand und der Dynamik erneuerbarer Energien in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Die zweisprachige EurObserv´ER Studie „The State of Renewable Energies in Europe“ steht hier in Englisch und Französisch zum kostenlosen Download bereit.
 
 
EurObserv´ER Barometer 2009

Novelle der 1. BImSchV tritt in Kraft

09.02.2010 – Am 22. März 2010 tritt die novellierte 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) in Kraft. Für Holzheizungen, Kaminöfen und andere Kleinfeuerungsanlagen verschärfen sich damit die Feinstaub- und Kohlenmonoxidregelungen. Die Emissionsgrenzwerte werden stufenweise angezogen. Die erste Stufe schreibt Grenzwerte vor, die die moderne Heiztechnik bereits heute erfüllt. Ab 2015 tritt die zweite Stufe mit erneut strengeren Auflagen in Kraft. Auch Altanlagen sind von der Regelung betroffen: Für die Nachrüstung bestehender Kessel und Öfen ist das Jahr der Inbetriebnahme ausschlaggebend. Anlagen, die bis 2004 errichtet worden sind, müssen bis 2015 angepasst worden sein. Heizkessel, die zwischen 1995 und 2004 installiert wurden, haben bis 2019 Zeit. Die Verordnung finden Sie hier >
 
   

Kyoto-Vorgaben beim Klimaschutz erreicht

04.02.2010 – Deutschland hat das Kyoto-Klimaziel erreicht und bleibt international Vorreiter im Klimaschutz. Die Treibhausgasemissionen sind 2008 gegenüber dem Jahr 1990 um 22,2 Prozent zurückgegangen. Das geht aus einer Aufstellung des Umweltbundesamtes und des Bundesumweltministeriums (BMU) hervor. Im Rahmen des Kyoto-Protokolls hatte sich Deutschland verpflichtet, seinen Treibhausgasausstoß im Vergleich zum Basisjahr 1990 um 21 Prozent zu senken. Etwa die Hälfte der Reduzierungen entstand vor 1995 in Verbindung mit dem Zusammenbruch der DDR-Industrie, der Rest ist dem Klimaschutz geschuldet. Für 2009 seien laut BMU wirtschaftskrisenbedingte Rückgänge der Emissionssenkungen zu erwarten.
 
  Kyoto-Vorgaben beim Klimaschutz erreicht

Förderprogramme für erneuerbare Energien laufen weiter

01.02.2010 – Für die Programme „Energieeffizient Sanieren“ und „Energieeffizient Bauen“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) können wieder Anträge bewilligt werden. Der Haushaltsausschuss des Bundestags gab die dafür benötigten Mittel frei. Zu Beginn des Jahres war die Förderung aufgrund der unklaren Haushaltslage vorübergehend eingestellt worden. Von 2009 bis 2011 sind jährlich 1,5 Milliarden Euro für die Finanzierung energieeffizienter Maßnahmen eingeplant. Für das vergangene Jahr wurden die Mittel um 750 Millionen Euro auf 2,25 Milliarden aufgestockt. Damit wurden 2009 laut KfW rund 600.000 Wohnungen saniert oder neu gebaut und rund 145 Tonnen CO2 eingespart.
 
   

Deutsche Pelletproduktion angestiegen

12.01.2010 – Im vergangenen Jahr wurden deutschlandweit rund 1,6 Millionen Tonnen Holzpellets produziert. Das ist eine Steigerung von 100.000 Tonnen gegenüber dem Jahr 2008. Der Inlandsverbrauch betrug 2009 mit 1,1 Millionen Tonnen 200.000 Tonnen mehr als im Vorjahr. Im europäischen Vergleich ist Deutschland weiterhin führend bei der Herstellung von Pellets, die hierzulande von 70 Unternehmen produziert und von circa 300 Firmen vertrieben werden. Für 2010 geht der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) von einem Inlandsverbrauch von rund 1,3 Millionen Tonnen aus. Grund hierfür ist unter anderem die Inbetriebnahme weiterer Pellet-Großfeuerungen in Gewerbe und Kommunen. Die Zahlen zur Pelletproduktion werden jährlich vom DEPV erhoben.
 
  Deutsche Pelletproduktion angestiegen

EEG schafft Klimaschutz

07.01.2010 – Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist ein wirksames Instrument zur Förderung der Stromerzeugung aus regenerativen Energien. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Zuvor war das EEG kritisiert worden, da der steigende Anteil erneuerbarer Energien im europäischen Emissionshandel den Preis für CO2-Emissionen sinken lasse und daher die Klimawirkung des EEG verpuffe. „Dieser simple Zusammenhang gilt allerdings nur theoretisch“, so Professor Claudia Kemfert vom DIW. Sie weist darauf hin, dass das EEG und der Emissionshandel politisch im Zusammenhang gesehen und aufeinander abgestimmt werden müssen, damit das Gesetz Wirkung zeigt.
Die ausführliche Pressemitteilung des DIW lesen Sie hier >