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CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

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Resthölzer und Sägenebenprodukte

Resthölzer und Sägenebenprodukte         In Deutschland produzieren mehr als 3.000 Sägewerke Holzwaren, beispielsweise Schnittholz und Kanthölzer, aus Stammholz nachhaltig bewirtschafteter Wälder. Die Sägeindustrie verarbeitet jährlich etwa 35-40 Millionen Kubikmeter Rundholz. Dabei fallen mehr als 13-15 Millionen Kubikmeter (rund 40 Prozent) Sägerestholz (auch Sägenebenprodukte genannt) an, die früher nicht weiter verwendet, sondern als Abfall entsorgt wurden, bevor Holzprodukte wie Spanplatten und Holzpellets entwickelt wurden.

Die Sägenebenprodukte (SNP) wie Sägespäne und Hackschnitzel sind ein für die Pelletherstellung hervorragend geeigneter Rohstoff. Theoretisch können mit dem jährlich anfallenden Sägerestholzpotential etwa sechs bis sieben Millionen Tonnen Holzpellets produziert werden.

Waldrestholz wie Wurzeln, Kronen- oder Astmaterial werden nicht zur Pelletherstellung genutzt.
 
Nähere Informationen zu den Rohstoffen der Pelletproduktion siehe DEPI-Infoblatt "Produktion und Herkunft von Pellets".
 
Der Naturschutzbund NABU und der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) sprechen sich für klare ökologische Rahmenbedingungen im Wald aus. Trotz Bewirtschaftung müsse dieses Ökosystem voll funktionsfähig bleiben. In einem Positionspapier setzen sich die beiden Verbände beispielsweise dafür ein, dass auf die Nutzung besonders alter Bäume und wertvoller Biotopholzstrukturen sowie auf Kahlschläge verzichtet wird.

Zum Positionspapier „ökologische Rahmenbedingungen“ >