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CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

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Verbrauchertipps

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den Heizungsbetrieb.
 
Wie funktioniert eine Pelletheizung?
Wie gehe ich mit der anfallenden Asche um?
Sollte ich einen Servicevertrag abschließen?
Entstehen beim Verbrennen von Holzpellets Emissionen?
 

Sie funktioniert eine Pelletheizung?

Es gibt unterschiedliche Bauarten und Verbrennungssysteme von Pelletheizungen. Das Funktionsprinzip ist aber bei allen gleich. Das Herzstück ist die Brennkammer. Die Verbrennung wird durch eine Steuerung geregelt, die für das optimale Verhältnis von Verbrennungsluft, Brennstoffmenge und Betriebstemperatur sorgt. Per Austragungssystem werden die Pellets – auch über größere Entfernungen und schwer zugängliche Räumlichkeiten – vom Lagerraum zum Brenner transportiert. Dort werden die Holzsticks dann nahezu CO2-neutral und schwefelfrei verfeuert. Bei diesem Prozess erwärmt sich das Wasser im Heizwasserkreislauf und die Wärmeversorgung des Hauses wird sichergestellt. Um den Brennstoffverbrauch zu senken, können Pelletheizungen auch mit Solaranlagen kombiniert werden.

Wie gehe ich mit der anfallenden Asche um?

Die Aschemenge richtet sich nach der verbrauchten Pelletmenge. Pellets haben einen geringen Aschegehalt von unter 0,5 Prozent. Das bedeutet, aus einem Kilogramm Pellets entstehen fünf Gramm Asche. Da die Größe des Aschebehälters vom Hersteller abhängig ist, variiert die Häufigkeit der Ascheentleerung von Kessel zu Kessel. In der Regel muss der entsprechende Behälter zweimal jährlich geleert werden. Einige Kessel arbeiten mit einer Aschekomprimierung, so dass die Intervalle der Ascheentsorgung noch größer sind. Die Asche kann bei kleinen Anlagen bis 100 kW über den Hausmüll entsorgt werden. Bei größeren Anlagen ist die Asche fachgerecht über einen Abfallentsorger zu entsorgen. Nähere Informationen dazu im DEPI-Infoblatt "Ascheentsorgung".

Sollte ich einen Servicevertrag abschließen?

Ein Servicevertrag mit einem Pelletfachbetrieb ist nicht vorgeschrieben, aber empfehlenswert, um die Funktion und Betriebssicherheit der Heizung langfristig zu wahren. Der Fachmann wartet den Kessel in der Regel einmal jährlich und sichert so ein emissionsarmes und brennstoffsparendes Verbrennen. Die regelmäßige Inspektion bietet zudem die Möglichkeit, neben der technischen Funktionsweise den Allgemeinzustand zu überprüfen. Es ist auf Dauer immer preiswerter, eine regelmäßige Wartung durchführen zu lassen als abzuwarten, bis die Anlage defekt ist. Denn dann fallen nicht nur Kosten für die Instandsetzung oder einen neuen Kessel an, sondern auch für den Schornsteinfeger, der die Anlage neu prüfen muss.

Entstehen beim Verbrennen von Holzpellets Emissionen?

Keine Verbrennung läuft ohne die Freisetzung von Emissionen ab. Jedoch ist dieser Schadstoffausstoß von Holzpelletheizungen bei neuen, modernen Holzheizungen spätestens seit Inkrafttreten der 2. Stufe der im Jahr 2010 erheblich verschärften 1. Bundesimmissionsschutzverordnung am 1. Januar 2015 auf ein sehr niedriges Niveau gesenkt worden. Dazu trägt der genormte Brennstoff bei, der aus naturbelassenem Holz ohne Zusatzstoffe hergestellt wird, einen niedrigen Aschegehalt und einen definierten Wassergehalt von unter zehn Prozent hat. Dadurch kommt es zu einer sauberen Verbrennung. Holzpelletheizungen müssen die Einhaltung der strengen Grenzwerte für Staub und Kohlenmonoxid  alle zwei Jahre bei einer wiederkehrenden Prüfung nachweisen. Alte Anlagen müssen schrittweise ausgetauscht oder nachgerüstet werden. Nähere Informationen finden Sie in den DEPI-Infoblättern "1. BImSchV" und "Luftreinhaltung und Holzheizungen".


Sind noch Fragen unbeantwortet?
Schreiben Sie eine E-Mail an das Deutsche Pelletinstitut.