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CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

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Verbrauchertipps

 
Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den Heizungsbetrieb.


Was kostet eine Pelletanlage?

Was kostet eine Pelletanlage?
 
Eine Holzpellet-Zentralheizung mit modernster Technik, die Warmwasser und Raumwärme für ein durchschnittliches Einfamilienhaus (Altbau, 12 kW Heizlast) bereitstellt, ist einschließlich Speicher, Lager (ca. 3.000 - 5.000 Euro) und Montage für 20.000 bis 25.000 Euro erhältlich. Die Ausgaben für die Investition in eine Pelletheizung sind auf den ersten Blick zwar höher als für ein konventionelles Heizsystem. Unter Einbeziehung der zustehenden Förderung halten sich die Mehrkosten im Vergleich zu den Gesamtkosten von Öl- oder Erdgasheizungen jedoch in Grenzen. Zudem amortisieren sich diese Mehrausgaben durch den geringeren Brennstoffpreis in der Regel schon nach einigen Jahren.
 
Wie genau errechne ich meinen Förderbetrag? Wer hilft mir dabei?
 
Wer sich für die Anschaffung einer Holzpelletheizung entscheidet, kann auf verschiedene Fördermöglichkeiten zurückgreifen. Zum einen unterstützt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Investition in eine Heizung auf Basis  in erneuerbarer Energien im Rahmen des Marktanreizprogrammsfür Erneuerbare Wärme (MAP). Es fördert die Errichtung von Pelletzentralheizungen und von –wasserführenden Pelletkaminöfen bis 100 kW. Bei größeren Anlagen gewährt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zinsgünstige Förderdarlehen, die von Hauseigentümern und Bauherren in Anspruch genommen werden können. In den Jahren 2016-18 wird das MAP im Falle des Heizungstauschs durch das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) ergänzt. Nicht zuletzt unterstützen auch einige Bundesländer und Kommunen den Bau von Holzpelletheizungen. Eine umfassende Einführung in Förderprogramme und -summen liefert die Förderfibel des Deutschen Pelletinstituts.
Wie hoch die jeweilige Förderung ist, hängt von Bauvorhaben sowie der Art, der Größe und der Leistung der geplanten Pelletheizung ab. Deshalb ist es wichtig, sich umfassend bei einem qualifizierten „Pelletfachbetrieb“ zu informieren und ggf. eine Energieberatung durchführen zu lassen. Diese bieten unter anderem die Verbraucherzentralen der Bundesländer an.
 
Was muss ich beim Kauf einer Pelletanlage beachten?
 
Zunächst muss die Anlage die richtige Heizleistung haben, sprich die Kesselnennleistung sollte dem Heizbedarf des Hauses angepasst werden. Auch zukünftige Gebäudesanierungen wie Dämmung oder der Einbau neuer Fenster können Auswirkungen auf die Kesselgröße haben und sollten daher berücksichtigt werden. Dazu ist eine Wärmebedarfsrechnung notwendig, die Grundlage jeder fachgerechten Gebäudeplanung ist. Um einen energiesparenden Heizungsbetrieb zu erreichen, sollte darauf verzichtet werden, den Kessel „sicherheitshalber“ größer zu dimensionieren als erforderlich. Er müsste ansonsten häufiger als nötig im in der Regel weniger effizienten Teillastbetrieb laufen. Stattdessen sollte ein Pufferspeicher eingebaut werden, der dafür sorgt, dass das Haus auch an den kältesten Tagen mit ausreichend Wärme versorgt wird. Pufferspeicher erhöhen den Nutzungsgrad der Heizung, erhöhen also die Energieeffizienz und werden daher auch staatlich gefördert: Pelletkessel mit Pufferspeicher erhalten eine um 500 Euro erhöhte Förderung.

Muss man große Heizungen nicht schon alleine aus Kostengründen mit Hackschnitzeln anstelle von Holzpellets planen?
 
Nein, die Vorteile von Pellets wie einheitlich hohe Qualität, einfachere Bedienung, geringerer Raumanspruch und dadurch seltenere Befüllung müssen in die Kalkulation einbezogen werden. Der niedrigere Aufwand für eine Pelletheizung führt dazu, dass diese in vielen Fällen gegenüber einer Hackschnitzelheizung die geeignetere Lösung ist, auch wenn als Brennstoff Hackschnitzel kostengünstiger sind.
 
Was sagt der Wirkungsgrad aus?
 
Der Wirkungsgrad gibt in Prozent an, wie viel Energie des Brennstoffs genutzt werden kann. Die Unterschiede zwischen einzelnen Fabrikaten sind gering und haben daher nur einen geringen Einfluss auf den Pelletbedarf der Heizung: In der Regel erreichen moderne Kessel (heizwertbezogene) Wirkungsrade von 92 bis 96 Prozent.
 
Sollten Heizungsbetreiber ein Pelletlager selber bauen?

Der Bau eines geeigneten Pelletlagers ist kompliziert und sollte zur Vermeidung von Fehlern, nur von Fachleuten getätigt werden. Daher bietet sich i.d.R. der Einbau industriell vorgefertigter Lager an.
 
Welchen Vorteil bietet die Auszeichnung "Pelletfachbetrieb" des Heizungsbauers beim Anlagenkauf?

„Pelletfachbetrieb“ dürfen sich Heizungsbauer nennen, die an einer Fachschulung des DEPI teilgenommen haben.
Die Betriebe bekommen in den Schulungen Informationen zu Produktion, Handel, Lagerung, Brandschutz und Qualität von Holzpellets.
Die Fachbetriebe können durch ihr Fachwissen und ihre Erfahrung beim Anlagenkauf, beim Einbau sowie bei der Wartung bestens beraten. Die Auszeichnung muss alle drei Jahre erneuert werden, so dass Pelletfachbetriebe stets auf dem neuesten Stand in Sachen Pellets sind.
Pelletfachbetriebe können mit der Postleitzahl-Suche einfach gesucht und direkt kontaktiert werden: www.pelletfachbetrieb.de.

Welchen Vorteil bietet die Auszeichnung "Fachstudio Pelletkaminofen" beim Kauf eines Pelletkaminofens?

"Fachstudio Pelletkaminofen" dürfen sich Ofenstudios nennen, die an einer Fachschulung des DEPI teilgenommen haben. Fachstudios für Pelletkaminöfen bieten Ihnen eine fundierte Beratung, u.a. auch zu Fördermöglichkeiten, und präsentieren Ihnen hochwertige Pelletkaminöfen vor Ort. Wenn Sie an einem Pelletkaminofen interessiert sind oder Fragen haben, finden Sie geschulte Fachstudios über die Postleitzahl-Suche: www.fachstudio-pelletkaminofen.de
 
Sind noch Fragen unbeantwortet?
Schreiben Sie eine E-Mail an das Deutsche Pelletinstitut.