Facebook YouTube Twitter

 
CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

Wohnfläche:
qm

Austragungssysteme

Austragungssysteme gewährleisten den kontinuierlichen Betrieb von Pelletheizungen. Dabei werden die Pellets vom Lagerraum zum Kessel befördert; dieser Vorgang wird als Raumaustragung bezeichnet. Obwohl man den Pelletkessel theoretisch auch per Hand befüllen kann, empfiehlt sich ein vollautomatisches Raumaustragungssystem. Hierbei lassen sich pneumatische Saug- und elektrische Fördersysteme unterscheiden. Welches das Günstigere ist, hängt größtenteils von der Lage des Pelletlagers und der Entfernung zum Kessel ab.

SaugaustragungBei der Saugaustragung bewegt sich der Kopf des Saugsystems (Entnahmesonde, auch Maulwurf genannt) an der Oberfläche des Pelletvorrats und sorgt für eine gleichmäßige Entnahme der Presslinge. Saugsysteme kommen bevorzugt zum Einsatz, wenn der Lagerort der Holzpellets weiter vom Kessel entfernt ist, denn sie ermöglichen eine Zuführung bis ca. 25 Meter Entfernung. Das ist beispielsweise bei Bestandsbauten häufiger der Fall.

Förder- bzw. SchneckenaustragungssystemenWährend ein Saugaustragungssystem nicht nur größere Entfernungen, sondern auch etwa fünf Höhenmeter überbrücken kann, muss das Pelletlager bei einem Förder- bzw. Schneckenaustragungssystem direkt neben dem Heizraum liegen. Das System funktioniert deshalb nur in Kombination mit einem Schrägbodenlager oder einem Silo, wo geringe Distanzen und kleinere Biegungen überwunden werden müssen. Bei der Förderschnecke dreht sich in einem Rohr eine Wendel („Schnecke“), welche die Pellets kontinuierlich aus dem Lager in Richtung Kessel transportiert.