Förderkonditionen für Unternehmen und Kommunen 








 

BAFA-Teil des Marktanreizprogramms für Erneuerbare Wärme (MAP) für Anlagen
bis 100 kW


Auch Unternehmen und Kommunen können das Marktanreizprogramm für Erneuerbare Wärme (MAP) nutzen. Allerding müssen sie den Antrag anders als Privathaushalte in der Regel bereits vor Projektbeginn, also vor Abschluss des Lieferungs- oder Leistungsvertrages stellen!
Näheres zum MAP finden Sie hier.







Förderkonditionen für Unternehmen und Kommunen

 

Programm Erneuerbare Energien – „Premium“ im Rahmen des Marktanreizprogramms für Anlagen ab 100 kW


Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert im Auftrag der Bundesregierung mit dem Programm Erneuerbare Energien – „Premium“ im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) auch größere Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Gefördert wird u.a. die Anschaffung von Holzpellet- und Hackschnitzelfeuerungen ab 100 kW mit zinsgünstigen Darlehen und mit Tilgungszuschüssen. Dieses Förderprogramm eignet sich besonders für kommunale Gebietskörperschaften und deren Eigenbetriebe und für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Antragsberechtigt sind aber auch Privatpersonen.

Förderfähig sind:
  • Automatisch beschickte Biomasseanlagen über 100 kW Nennwärmeleistung zur Wärmegewinnung (einschließlich Pufferspeicher)
  • Streng wärmegeführte Anlagen zur Verbrennung fester Biomasse für die kombinierte Wärme- und Stromerzeugung (KWK, bis 2 MW thermisch)
  • Nahwärmenetze, die mit Wärme aus erneuerbaren Energien gespeist werden
  • Große solarthermische Anlagen ab 40 m2  Bruttokollektorfläche in Mehrfamilienhäusern oder Nichtwohngebäuden
 


Bedingungen

  Bedingungen

Um einen Kredit zu erhalten, muss die Anlage mindestens sieben Jahre in Betrieb sein. Die KfW finanziert bis zu 100 Prozent der förderfähigen Netto-Investitionskosten (bis zu einem Investitionsvolumen von zehn Millionen Euro je Vorhaben). Unternehmen und Privatpersonen reichen die Anträge vor Projektbeginn auf den entsprechenden Vordrucken über ihre Hausbank bei der KfW-Förderbank ein. Kommunen schicken die Anträge direkt an die KfW. Das Investitionsvorhaben startet offiziell mit dem Abschluss eines Liefer- oder Leistungsvertrags. Bereits vor der Antragstellung dürfen Auftraggeber Planungsleistungen in Anspruch nehmen.

Für dasselbe Vorhaben ist es nicht möglich, die KfW-Förderung des Programms Erneuerbare Energien – „Premium“ mit anderen KfW- oder ERP-Fördermitteln zu kombinieren. Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist jedoch – unter Beachtung der EU-Beihilfegrenzen – möglich, sofern die Summe aus Krediten, Zulagen und Zuschüssen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt.

Weitere Informationen zum Förderprogramm Erneuerbare Energien „Premium“ erhalten Sie hier
 
   

Förderung kommunaler Sanierungsmaßnahmen


Förderkonditionen für Unternehmen und Kommunen

       
Mit den Programmen 218 „IKK – Energetische Stadtsanierung – Energieeffizient Sanieren “ und 219 „IKU – Energetische Stadtsanierung – Energieeffizient Sanieren“ fördert die KfW die Sanierung von Nichtwohngebäuden durch Kommunen, kommunale Unternehmen und gemeinnützige Organisationen. Diese Programme können auch zur Finanzierung des Einbaus einer Pelletheizung als Einzelmaßnahme oder als Teil einer Gesamtsanierung des Gebäudes genutzt werden.

Eine Kombination der beiden Programme mit anderen Fördermitteln ist grundsätzlich möglich, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt. Eine gleichzeitige Inanspruchnahme des KfW-Förderprogramms Erneuerbare Energien – „Premium“ oder der BAFA-Zuschüsse aus dem MAP für dieselbe Maßnahme ist jedoch unzulässig.
 

IKK – Energetische Stadtsanierung – Energieeffizient Sanieren

Im Rahmen des KfW-Programms Nummer 218 können kommunale Gebietskörperschaften und deren Eigenbetriebe und Gemeindeverbände für die energetische Sanierung von Nichtwohngebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur günstige Kredite und Tilgungszuschüsse erhalten.
Neben Komplettsanierungen zum KfW-Effizienzhaus 55, 70, 85 bzw. 100 oder zum Effizienzhaus Denkmal werden auch Einzelmaßnahmen zur Energieeinsparung gefördert. Voraussetzung: Die Gebäude wurden vor dem 1. Januar 1995 fertiggestellt. Zu den förderfähigen Einzelmaßnahmen gehört auch die Installation einer Heizanlage auf Basis erneuerbarer Energien wie Holzpellets. Beratungskosten sind dabei nicht förderfähig.
Es gelten folgende Auszahlungsbedingungen und Höchstbeträge für die Kredithöhe:
  • Sanierung zum KfW-Effizienzhaus: 500 Euro pro m² Nettogrundfläche (NGF)
  • Einzelmaßnahmen: insgesamt 300 Euro pro m² NGF
  • bis zu 100 % Finanzierung der förderfähigen Kosten
  • Auszahlung zu 100 %, wahlweise in einer Summe oder in zwei Teilbeträgen
  • Abruf innerhalb von 12 Monaten nach Zusage – in Einzelfällen kann diese Frist auf maximal 36 Monate verlängert werden
Weitere Informationen zu diesem Förderprogramm finden Sie hier.


„IKU – Energetische Stadtsanierung – Energieeffizient Sanieren

Für kommunale Unternehmen und gemeinnützige Organisationen steht das KfW-Programm Nummer 219 zur Verfügung. Auch mit diesem Programm wird die energetische Sanierung von Nichtwohngebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur durch zinsgünstige Kredite und Tilgungszuschüsse finanziert und gefördert.

Gefördert werden neben Komplettsanierungen zum KfW-Effizienzhaus 55, 70, 85, 100 oder zum Effizienzhaus Denkmal auch Einzelmaßnahmen zur Energieeinsparung. Zu den förderfähigen Einzelmaßnahmen gehört auch die Installation einer Heizanlage auf Basis erneuerbarer Energien wie Holzpellets. Die Gebäude müssen vor dem 1. Januar 1995 fertiggestellt worden sein.
Es gelten folgende Höchstbeträge für die Kredithöhe und Auszahlungsbedingungen:
  • Höchstbetrag für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus: 500 Euro pro m² Nettogrundfläche (NGF)
  • Höchstbetrag für Einzelmaßnahmen: insgesamt 300 Euro pro m² NGF
  • Finanzierung bis zu 100 % der förderfähigen Investitionen pro Vorhaben
  • Abruf innerhalb von 12 Monaten nach Zusage – in Einzelfällen kann diese Frist auf maximal 36 Monate verlängert werden (Bereitstellungsprovision ab dem 13. Monat)

Informationen zu diesem Förderprogramm finden sie hier.


Höhe des Tilgungszuschusses

In beiden Programmen reduziert ein Tilgungszuschuss das Darlehen und verkürzt die Laufzeit. Es muss also nicht der gesamte Betrag zurückgezahlt werden. Je besser der KfW-Effizienzhaushaus-Standard, desto höher der Tilgungszuschuss, dessen Höhe in beiden Programmen gleich ist:
 

KfW-Effizienzhaus Höhe des Tilgungszuschusses
KfW-Effizienzhaus 55 22,5 % des Zusagebetrages
KfW-Effizienzhaus 70 17,5 % des Zusagebetrages
KfW-Effizienzhaus 85 12,5 % des Zusagebetrages
KfW-Effizienzhaus 100 10,0 % des Zusagebetrages
KfW-Effizienzhaus 115 7,5 % des Zusagebetrages
KfW-Effizienzhaus Denkmal 7,5 % des Zusagebetrages
 

 


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