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CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

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Staatliche Förderung privater Pelletheizungen

Förderung Privathaushalte

 
        Hauseigentümer, die sich beim Ersatz ihrer alten Heizung für eine Pelletzentralheizung oder einen Pelletkaminofen entschieden haben, können auf staatliche Unterstützung bauen: Angesichts der begrenzten Verfügbarkeit fossiler Energieressourcen und zur Schonung der Umwelt fördert die Bundesregierung den Einsatz erneuerbarer Wärme im privaten Bereich, und zwar vor allem im Gebäudebestand. Im Rahmen des Marktanreizprogramms unterstützt der Bund den Kauf mit einem hohen Geldbetrag.
 
Basisförderung
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gewährt ab April 2015 beim Austausch der Heizung 80 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung für automatisch beschickte Pelletkessel, für Pelletöfen mit Wassertasche oder für Kombikessel für den Einsatz von Pellets und Scheitholz (jeweils mit einer Nennwärmeleistung zwischen fünf und 100 Kilowatt). Dabei gelten die folgenden Mindestförderbeträge:
 
für Pelletkessel  mind. 3.000 Euro
für Pelletkessel mit neu errichtetem Pufferspeicher (Speichervolumen mindestens 30 l/kW) mind. 3.500 Euro
für Pelletkaminöfen mit Wassertasche mind. 2.000 Euro
   
 
Bonusförderung
Wenn Sie die Pelletheizung in ein Gebäude mit besonders niedrigem Energieverbrauch einbauen (KfW-Haus 55 gemäß EnEV 2009), erhöht sich die Basisförderung jeweils um 50 % (sog. Gebäudeeffizienzbonus).

Hinzu kommt ein Kombinationsbonus von 500 Euro, falls Sie Ihre Pelletheizung mit einer anderen erneuerbaren Wärmequelle kombinieren (z.B. mit Solarthermie). Der Vorteil dieser Kombination besteht darin, dass die Solarkollektoren den Hauptteil des Warmwassers und in den Übergangszeiten auch der Heizenergie bereitstellen können. Je nach Gebäude und Auslegung der Solaranlage wird so bis zu einem Drittel des Wärmebedarfs von der Sonne erzeugt.

Neu ist die Zusatzförderung für Einzelmaßnahmen zur Optimierung der Heizungsanlage für eine Vielzahl unterschiedlicher Begleitinvestitionen beim Umbau der Heizungsanlage gem. Anlage 1 MAP-Richtlinie (u.a. Pelletlager, Erneuerung Schornstein oder Einbau Pufferspeicher bei Pelletkaminöfen):
  • bei Neuanlagen 10 % der förderfähigen Investitionskosten, max. 50 % der Basisförderung
  • bei Nachrüstung einer bereits geförderten und vor 3-7 Jahren in Betrieb genommenen Anlage 100 bis 200 EUR
Attraktivere Innovationsförderung für Holzkessel mit Brennwertnutzung oder Staubfilter:
  • in Bestandsgebäuden für Kessel ohne Pufferspeicher bis zu 4.500 EUR und für Kessel mit Pufferspeicher bis zu 5.250 EUR anstelle der Basisförderung.
  • in Neubauten für Kessel ohne Pufferspeicher bis zu 3.000 EUR und für Kessel mit Pufferspeicher bis zu 3.500 EUR.
  • Nachrüstung bestehender Anlagen mit je 750 EUR
Innovationsförderung für die Bereitstellung von Prozesswärme im Leistungsbereich bis 100 kW in Höhe von bis zu 30 % der Nettoinvestitionskosten.

Weitere Informationen zu den Kombinationsmöglichkeiten sowie zu den Förderbedingungen erhalten Sie in der Förderfibel des DEPI.

Antragstellung
So stellen Sie Ihren Förderantrag richtig
Eine Bearbeitung durch das Bundesamt erfolgt nur, wenn folgende Unterlagen eingereicht werden:
  • Förderantrag (auf dem vorgeschriebenen Formular)
  • Fachunternehmererklärung (auf entsprechendem Formular)
  • Rechnung (in Kopie)
Wichtig: Der Antrag muss innerhalb von sechs Monaten nach Inbetriebnahme der Anlage eingereicht werden. Bei Neubauten aber vor dem Einbau!
 
Pellets  

Zinsgünstiger Ergänzungskredit der KfW

Das Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“ der KfW-Bank (Programmnr. 167) bietet ein zinsgünstiges Darlehen für den Austausch von alten Heizungen gegen neue Anlagen mit erneuerbarer Energie. Dieser KfW-Kredit kann mit den Zuschüssen des Marktanreizprogramms (MAP) kombiniert werden so dass Sie den Restbetrag, den Sie aus dem MAP erhalten, mit dem Ergänzungskredit finanzieren können. Diesen Kredit der KfW können Sie dann abbezahlen, während Sie schon von den deutlich günstigeren Brennstoffkosten profitieren. Mehr unter ww.kfw.de.

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