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CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

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Staatliche Förderung privater Pelletheizanlagen 

Förderung Privathaushalte

 
        Häuslebauer und Renovierer, die sich für eine Pelletzentralheizung oder einen Pelletkaminofen entschieden haben, können auf staatliche Unterstützung bauen: Angesichts der begrenzten Verfügbarkeit fossiler Energieressourcen, und um die Umwelt zu schonen, fördert die Bundesregierung den Einsatz erneuerbarer Energien im privaten Bereich. Im Rahmen des Marktanreizprogramms unterstützt der Bund den Kauf mit einem hohen Geldbetrag.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gewährt beim Austausch der Heizung 36 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung für automatisch beschickte Pelletkessel oder Kombikessel für den Einsatz von Pellets und Scheitholz mit einer Nennwärmeleistung zwischen fünf und 100 Kilowatt. Neu ist, dass über das MAP auch im Neubau emissionsmindernde und/oder effizienzsteigernde Maßnahmen bei der Wärmeerzeugung mit fester Biomasse förderfähig sind. Für Bauherren ergeben sich daraus folgende Förderbeträge:
 
Mindestfördersumme für Pelletkessel 2.400 Euro
Maximale Fördersumme 3.600 Euro
Pelletkessel mit neu errichtetem Pufferspeicher (Speichervolumen mindestens 30 l/kW) 2.900 Euro
Pelletöfen mit Wassertasche 1.400 Euro

Das Bonussystem des BAFA für die Kombination verschiedener erneuerbarer Energien (z.B. Solarthermie) bleibt bestehen. Es ist jetzt aber mit dem Effizienzbonus kumulierbar.

So stellen Sie Ihren Förderantrag richtig
Eine Bearbeitung durch das Bundesamt erfolgt nur, wenn folgende Unterlagen eingereicht werden:
  • Förderantrag (auf dem vorgeschriebenen Formular)
  • Fachunternehmererklärung (auf entsprechendem Formular)
  • Rechnung (in Kopie)

Wichtig: Der Antrag muss innerhalb von sechs Monaten nach Inbetriebnahme der Anlage eingereicht werden. Bei Neubauten aber vor dem Einbau!

Weitere Informationen zu den Kombinationsmöglichkeiten sowie zu den Förderbedingungen erhalten Sie in der Förderfibel.
 
Pelletheizung und Solaranlage kombinieren  

Pelletheizung und Solaranlage kombinieren

Wenn eine Pelletheizung mit einer Solaranlage kombiniert wird, können die Solarkollektoren ganzjährig den Hauptteil der Wassererwärmung übernehmen. Je nach Gebäude und Auslegung der Solaranlage wird so bis zu einem Drittel des Wärmebedarfs von der Sonne erzeugt.
Hausbesitzer, die Pelletheizung und Solarkollektoren verbinden, erhalten von der BAFA zusätzlich zu den separaten Förderungen einen regenerativen Kombinationsbonus von 500 Euro. Auch die KfW vergibt für den Einsatz von Solar- und Pellet-Heizkombinationen zinsgünstige Kredite (www.kfw.de).
 
Pellets  

Zinsgünstiger Kredit der KfW

Das Förderprogramm der KfW-Bank (Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit (167)) bietet zinsgünstige Darlehen für den Austausch von alten Heizungen gegen neue Anlagen mit erneuerbarer Energie. Neu ist, dass der KfW-Kredit mit den Zuschüssen des Marktanreizprogramms (MAP) kombinierbar ist, das den Einbau von z.B. Pelletheizungen mit Solarthermie und Pufferspeicher mit mindestens 4.900 EUR bezuschusst. Dieser staatliche Zuschuss verringert die Anfangsinvestition in moderne umweltfreundliche Heiztechnik deutlich. Die Restsumme kann dann einfach über den Kredit der KfW abbezahlt werden, während man schon von den deutlich günstigeren Brennstoffkosten profitieren kann. Mehr unter www.kfw.de.