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CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

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Förderung für Privathaushalte


BAFA-Teil des Marktanreizprogramms für Erneuerbare Wärme (MAP) für Anlagen bis 100 kW
> Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) als Zusatzbonus zum MAP
> Förderprogramm zur Heizungsoptimierung (HZO)
> Zinsgünstiger Ergänzungskredit der KfW
 

 

BAFA-Teil des Marktanreizprogramms für Erneuerbare Wärme (MAP) für Anlagen bis 100 kW  

  Hauseigentümer, die sich für den Einbau einer Pelletzentralheizung oder eines Pelletkaminofens mit Wassertasche entschieden haben, können auf staatliche Unterstützung bauen: Die Bundesregierung fördert den Einsatz erneuerbarer Wärme im privaten Bereich, und zwar vor allem im Gebäudebestand. Im Rahmen des BAFA-Teils des Marktanreizprogramms (MAP) unterstützt sie den Kauf mit hohen Fördersummen.

Basisförderung
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gewährt beim Einbau einer Pelletheizung 80 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung für automatisch beschickte Pelletkessel, für Pelletöfen mit Wassertasche oder für Kombikessel, die Pellets und Scheitholz einsetzen können (jeweils mit einer Nennwärmeleistung zwischen 5 und 100 Kilowatt). Dabei gelten die folgenden Förderbeträge:
 
Basisförderung für Holzfeuerungen 5-100 kW
 
Anlagentyp Basisförderung Mindestgröße Pufferspeicher
Pelletkaminofen mit Wassertasche 80 €/kW mind. 2.000 € -
Pelletkessel ohne neuer Pufferspeicher mind. 3.000 € -
mit mind. 3.500 € 30 l/kW
Kombikessel (Pellet/Scheitholz) ohne 80 €/kW plus 2.000 € mind. 5.000 € 55 l/kW*
mit mind. 5.500 €
Kombikessel (Hackschnitzel/Scheitholz) 5.500 €
Scheitholzkessel 2.000 €
Hackschnitzelkessel 3.500 € 30 l/kW*
* Der Pufferspeicher muss ggf. vorhanden sein, aber nicht neu installiert werden.

 

Innovationsförderung für Holzkessel mit Brennwertnutzung oder Staubfilter
Anstelle der Basisförderung wird beim Einbau einer Pelletheizung mit Brennwerttechnik oder mit einem Staubfilter 80 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung gezahlt, und zwar nicht nur im Gebäudebestand, sondern auch im Neubau! Dabei gelten die folgenden Förderbeträge:
 
Innovationsförderung für Pelletfeuerungen 5-100 kW
 
In Bestandsgebäuden Pelletkaminofen mit Wassertasche
(nur mit Partikelfilter)
80€/kW mind. 3.000 €
Pelletkessel ohne neuer Pufferspeicher mind. 4.500 €
mit mind. 5.250 €
In Neubauten Pelletkaminofen mit Wassertasche
(nur mit Partikelfilter)
2.000 €
Pelletkessel ohne neuer Pufferspeicher 3.000 €
mit 3.500 €

Bei Kombikesseln wird die Innovationsförderung für eine Anlagenkomponente gezahlt, für die andere Komponente im Gebäudebestand zusätzlich der Betrag der Basisförderung.
Eine Übersicht über die Förderbeträge der Innovationsförderung für Kombikessel (Pellet/Scheitholz und Hackschnitzel/Scheitholz) sowie für Hackschnitzel- und Scheitholzkessel finden Sie hier.

Bei der Nachrüstung bestehender Anlagen werden für Brennwerttechnik und Staubfilter pauschal je 750 EUR gezahlt.

> Eine Übersicht über die Förderbeträge der Basis- und Innovationsförderung finden Sie hier.

Innovationsförderung für die Bereitstellung von Prozesswärme
Im Leistungsbereich bis 100 kW wird für Prozesswärme eine Innovationsförderung in Höhe von bis zu 30 % der Nettoinvestitionskosten gezahlt.

Zusatzförderungen
Beim Einbau der Pelletheizung in ein Bestandsgebäude mit besonders niedrigem Energieverbrauch (KfW-Haus 55 gemäß EnEV 2009) erhöht sich die Basisförderung jeweils um 50 % (sog. Gebäudeeffizienzbonus).

Hinzu kommt sowohl in Bestands- als auch in Neubauten ein Kombinationsbonus von 500 Euro, wenn eine Pelletheizung mit einer anderen erneuerbaren Wärmequelle kombiniert wird (z.B. mit Solarthermie). Der Vorteil dieser Kombination besteht darin, dass die Solarkollektoren den Hauptteil des Warmwassers und in den Übergangszeiten auch der Heizenergie bereitstellen können. Je nach Gebäude und Auslegung der Solaranlage wird so bis zu einem Drittel des Wärmebedarfs von der Sonne erzeugt.

Hinzu kommen kann bei Anlagen in Bestandsgebäuden die Zusatzförderung für Einzelmaßnahmen zur Optimierung der Heizungsanlage. Sie wird für eine Vielzahl unterschiedlicher Begleitinvestitionen beim Umbau der Heizungsanlage gem. Anlage 1 der MAP-Richtlinie (u.a. Pelletlager, Erneuerung Schornstein oder Einbau Pufferspeicher bei Pelletkaminöfen) gezahlt:
  • bei Neuanlagen 10 % der förderfähigen Investitionskosten, max. 50 % der Basisförderung
  • bei Nachrüstung einer bereits geförderten und vor 3-7 Jahren in Betrieb genommenen Anlage 100 bis 200 EUR
Weitere Informationen zu Kombinationsmöglichkeiten sowie zu den Förderbedingungen erhalten Sie in der Förderfibel des DEPI.

Antragstellung
Eine Bearbeitung durch das Bundesamt erfolgt nur, wenn folgende Unterlagen eingereicht werden:
  • Förderantrag (auf dem vorgeschriebenen Formular) inkl. Fachunternehmererklärung
  • Schornsteinfeger-Bescheinigung über das Ergebnis der Überprüfung, Messung und Beratung für eine Feuerungsanlage für feste Brennstoffe
  • Rechnung (in Kopie)
Wichtig: Für Anlagen, die ab dem 1. Januar 2018 in Betrieb genommen werden, müssen nun auch im BAFA-Teil des MAP die Anträge gestellt werden, bevor der Auftrag zur Errichtung der Anlage erteilt wird (zweistufiges Antragsverfahren)! Nur Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung beauftragt und erbracht werden. Der Auftrag kann dann nach Eingang der Eingangsbestätigung erteilt werden. Für bis zum Jahresende 2017 in Betrieb genommene Anlagen sind die Anträge noch wie bisher bis neun Monate nach Inbetriebnahme zu stellen (einstufiges Antragsverfahren).
 
 

 

Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) als Zusatzbonus zum MAP


In den Jahren 2016-2018 kann für viele Holzheizungen, die durch das MAP gefördert werden, ein Zusatzbonus des APEE beantragt werden (sowohl im BAFA- als auch im KfW-Teil).

Anders als im MAP muss für den Zusatzbonus zwingend eine bestehende Heizungsanlage auf Basis von z.B. Öl, Gas, Kohle oder Nachtspeicherstrom ersetzt werden, die weder Brennwerttechnik noch Brennstoffzellentechnologie nutzt und nicht der gesetzlichen Austauschpflicht nach EnEV unterliegt (siehe auch DEPI-Informationsblatt „Austauschpflicht für Öl- und Gasheizungen“).

Bei Anlagen bis 100 kW (BAFA-Teil MAP) sind außerdem bestimmte Maßnahmen zur Heizungsoptimierung durchzuführen: Bestandsaufnahme z. B. nach DIN EN 15378, hydraulischer Abgleich und alle erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz des Heizungssystems.

Wer den APEE-Zusatzbonus in Anspruch nimmt, muss auf die 10-prozentige Zusatzförderung zur Heizungsoptimierung im MAP verzichten.
 
Höhe des APEE-Zusatzbonus
 
beim BAFA-Teil des MAP 20 % der gesamten MAP-Förderung
(ohne MAP-Zusatzförderung zur Heizungsoptimierung)

+ 600 Euro Investitionszuschuss zur Heizungsoptimierung
beim KfW-Teil des MAP 20 % des MAP-Tilgungszuschusses

 

Weitere Informationen im Flyer „Förderung Heizungstausch erhöht (APEE)“ des DEPI.
 
 
 

Förderprogramm zur Heizungsoptimierung (HZO)

 
Bis Ende 2020 kann für bestimmte Investitionen in Pelletheizungen das neue Förderprogramm für die Heizungsoptimierung (HZO) mit einer Förderung von 30 % der Investitionskosten genutzt werden, wenn
  • gleichzeitig ein hydraulischer Abgleich durchgeführt wird
  • und das zu optimierende Heizungssystem seit mind. zwei Jahren in Betrieb ist.
Möglich ist z.B. die Förderung
  • einer nachträglichen Optimierung von Pelletheizungen (z.B. Nachrüstung einer ohne Pufferspeicher installierten Pelletheizung mit einem Pufferspeicher);
  • des Einbaus einer neuen Pelletheizung in ein mind. seit zwei Jahren bestehendes Gebäude – und zwar auch in Verbindung mit einer MAP-Förderung, wenn dabei das Kumulierungsverbot beachtet wird. D.h. HZO-Fördermittel können für Komponenten oder Maßnahmen gezahlt werden, die nicht mit MAP- oder APEE-Mitteln gefördert werden. Möglich ist die Förderung 
    • des hydraulischen Abgleichs bei der Installation einer Pelletheizung in Bestandsgebäuden, 
    • die Installation eines Pufferspeichers, wenn er in Verbindung mit einem wasserführenden Pelletkaminofen oder einem Pelletkessel eingebaut wird. Beim Pelletkessel darf im MAP dann nur die Förderung ohne Pufferspeicher beantragt werden.
Bei förderfähigen HZO-Maßnahmen ist demnach zu entscheiden, ob man für sie die HZO-Förderung (30 % der Investitionen), die MAP-Förderung für HZO-Maßnahmen (10 % der Investitionen) oder den APEE-Zusatzbonus (600 € + 20 % der MAP-Förderung) beantragt. Meist ist der APEE-Zusatzbonus attraktiver als das HZO-Förderprogramm, und das HZO-Förderprogramm attraktiver als die HZO-Zusatzförderung im MAP.
Mehr unter www.bafa.de.

Weitere Informationen im DEPI-Informationsblatt "Förderprogramm Heizungsoptimierung (HZO)".
 
 



 

Zinsgünstiger Ergänzungskredit der KfW


Das Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“ der KfW-Bank (Programmnr. 167) bietet ein zinsgünstiges Darlehen für den Einbau einer Heizung mit erneuerbarer Energie in ein bestehendes Gebäude. Dieser KfW-Kredit kann mit den Zuschüssen des Marktanreizprogramms (MAP) kombiniert werden, so dass der Restbetrag der Investition mit dem Ergänzungskredit finanziert werden kann. Mehr unter www.kfw.de.