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CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

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Pelletkaminofen

Pelletkaminöfen dienen hauptsächlich der Beheizung einzelner Räume und stehen wie klassische Scheitholzkamine im Wohnbereich des Hauses. Dank eines eleganten Designs machen die Öfen auch eine gute Figur und sind ein echter Hingucker. Unterschieden wird zwischen luftgeführten und wasserführenden Pelletöfen. Letztere haben den Vorteil, dass sie sich mit einem Pufferspeicher auch in ein Heizsystem mit z. B. Solarkollektoren einbinden lassen. Weitere Informationen finden sie hier.

Pelletmarkt

Der deutsche Pelletmarkt setzt sich aus ca. 60 Pelletproduzenten, die 70 Werke betreiben, sowie rund 700 Händlern zusammen. Diese hohe Konkurrenz führt zu einer den Marktgesetzen folgenden funktionierenden Preisbildung. Durch die klein- bis mittelständischen Betriebe in der Region kommt es zu einer hohen Markttransparenz. Die Vielzahl an Produzenten und Lieferanten ermöglicht zudem den regionalen Ein- und Verkauf des Brennstoffs. So unterstützt der Verbraucher beim Heizen mit Pellets Unternehmen in seinem näheren Umfeld und schafft Arbeitsplätze in seiner Region.

Photosynthese

Die Photosynthese ist die grundlegende Stoffwechselreaktion grüner Pflanzen und der wichtigste biochemische Prozess auf der Erde: Dabei werden aus energieärmeren Stoffen mit Hilfe von Lichtenergie energiereiche Stoffe erzeugt. Zunächst wird mit Hilfe von lichtabsorbierenden Farbstoffen (Chlorophyllen) Lichtenergie in chemische Energie umgewandelt. Diese wird dann unter anderem zur Bindung von Kohlenstoffdioxid (CO2) verwendet: So entstehen aus anorganischen Stoffen, hauptsächlich Kohlenstoffdioxid und Wasser, organische Verbindungen – Kohlenhydrate. Dabei wird Sauerstoff freigesetzt.
Mit der Fähigkeit der Photosynthese sind Pflanzen auch in der heutigen technikbasierten Zeit mit Abstand die effektivsten Sonnenenergienutzer. Die in der Pflanze gespeicherte Sonnenenergie kann in Form von Holzenergie – also auch Pellets – wieder genutzt werden.

Prallschutzmatte

Die Prallschutzmatte sorgt im Lagerraum dafür, dass die Pellets während des Einblasprozesses bei der Lieferung und dem Aufprall auf die Wand nicht zerbrechen. Des Weiteren schützt sie auch die Wand selbst. Die Prallschutzmatte ist etwa 2 x 1,20 m groß und besteht aus einem abriebfesten und altersbeständigen Kunststoff mit einer Befestigungsmöglichkeit für die Deckenmontage und einer Abspannmöglichkeit nach unten. Sie wird gegenüber dem Befüllstutzen mit einem Abstand von mindestens 30 cm zur Wand angebracht. Weitere Details finden sie in der DEPV-Lagerraumbroschüre.

Preisbildung bei Holzpellets

Im Vergleich zu fossilen Energieträgern haben sich Pellets in den vergangenen Jahren als preisstabiler Brennstoff erwiesen. Dank der vielfältigen Anbieterstruktur – sowohl bei der Pelletproduktion als auch im Pellethandel – bildet sich der Pelletpreis in einem vollständigen Wettbewerb und kann nicht von einem Monopolisten oder einem Oligopol aus wenigen Anbietern bestimmt werden. Aus diesem Grund wird der Pelletpreis auch nicht vom Ölpreis bestimmt. Wesentlicher Faktor für den Pelletpreis ist vielmehr der Preis für Sägenebenprodukte, aus denen die Pellets in Deutschland überwiegend hergestellt werden.

Pressung

Bei der Pelletproduktion werden Sägespäne mit großem Druck durch eine Matrize gepresst. Die dabei entstehenden hohen Temperaturen setzen holzeigenes Lignin frei. Diese organische Verbindung wirkt wie ein natürlicher Klebstoff und verhindert das Auseinanderbröseln der verpressten Sägespäne.
 
 

Primärenergie

Primärenergie ist Energie, wie sie in den natürlich vorkommenden Formen oder Energiequellen zur Verfügung steht. Hierzu gehören die Kohle-, Erdöl- und Erdgasvorkommen, Uran, Wasserkraft, Sonnenstrahlung, Windkraft, Erdwärme, Gezeitenenergie und Biomasse. Im Gegensatz zu endlichen fossilen Energiequellen erneuern sich regenerative Energieformen wie Biomasse oder Sonnenenergie immer wieder. Bis zum Verbraucher wird die Primärenergie in nutzbare Energie umgewandelt, das ist die so genannte Endenergie. Da dieser Vorgang mit Verlusten behaftet ist, kann die im Rohstoff enthaltene Energiemenge nicht gänzlich genutzt werden. Je nach Energieträger sind diese Verluste unterschiedlich hoch.
 

 

Primärenergiebedarf

Der Primärenergiebedarf ist gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) der rechnerisch aus den technischen Eigenschaften des Gebäudes und der Heizungsanlage ermittelte Bedarf an fossiler Primärenergie, die für die Beheizung und Warmwasserbereitung eines Gebäudes benötigt werden. Im Primärenergiebedarf inbegriffen sind auch die Energieverluste außerhalb des betrachteten Gebäudes, die bei der Bereitstellung der im Gebäude verwendeten Endenergie auftreten. In Energieausweisen für Wohngebäude ist in Neubauten der Primärenergiebedarf auszuweisen, während in Bestandsgebäuden entweder der Primärenergiebedarf oder der Primärenergieverbrauch anzugeben ist.
 
 

Primärenergiefaktor

Jedem Endenergieträger wird ein Primärenergiefaktor zugeordnet. Dieser wird in den erneuerbaren und den nicht-erneuerbaren Anteil unterteilt. Der Primärenergiebedarf bzw. der Primärenergieverbrauch eines Gebäudes lässt sich gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) berechnen, indem der Endenergiebedarf bzw. Endenergieverbrauch eines Gebäudes mit dem Primärenergiefaktor (nicht erneuerbarer Anteil) des Endenergieträgers multipliziert wird. Dadurch umfasst der Primärenergiebedarf bzw. der Primärenergieverbrauch gemäß EnEV nur den Verbrauch bzw. Bedarf an fossilen Primärenergieträgern.
 
 

Primärenergieträger

Der Primärenergieträger ist der in der Natur in ihrer ursprünglichen Form vorliegende Energieträger, z.B. Steinkohle, Rohbraunkohle, Erdöl, Erdgas, Holz, Kernbrennstoff, Wasserkraft, Sonnenstrahlung und Wind.
 

Primärenergieverbrauch

Gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) ist der Primärenergieverbrauch im Unterschied zum berechneten und vom Nutzerverhalten unabhängigen Primärenergiebedarf der tatsächliche, vom Nutzerverhalten abhängige Verbrauch an fossiler Primärenergie. Er kann in Energieausweisen nur bei Altbauten, nicht aber bei Neubauten angegeben werden.
 

Pufferspeicher

Ein Pufferspeicher in einer Heizungsanlage bezeichnet einen Wärmespeicher, der mit Wasser befüllt ist. Er dient dazu, Differenzen zwischen der erzeugten und der verbrauchten Wärmemenge auszugleichen und Leistungsschwankungen zu glätten, so dass die Wärmeerzeugung weitgehend unabhängig vom Verbrauch abläuft. Dabei wird die überschüssige Energie aus der Pelletverbrennung in einen Wassertank abgeführt, zwischengespeichert und bei Bedarf wieder dem Heizkreislauf zugeführt. Der Einsatz eines Pufferspeichers empfiehlt sich, um eventuelle Überschusswärme aufzufangen. Bei der Einbindung anderer Energiequellen wie Solarwärme ist ein Pufferspeicher jedoch notwendig. Für die Bestimmung der Pufferspeichergröße sind die Kesselnennleistung in Kilowatt und die Betriebsdauer nötig.