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CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

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Handhabung

Der vollautomatische Betrieb des Pelletkessels bietet dem Betreiber ein Höchstmaß an Komfort. Der Kessel regelt selbstständig die bedarfsgerechte Brennstoffzufuhr. Dem Betreiber bleibt lediglich das Entleeren des Aschebehälters.

Händlernetz

In Deutschland gibt es ein dichtes Netz von mehr als 700 Pellethändlern. Dadurch erhalten Verbraucher nicht nur sehr gute Auswahlmöglichkeiten, sondern sie können ihren Brennstoff aus der Region über kurze Transportwege beziehen. Die Versorgungssicherheit von Holzpellets ist in Deutschland somit von Nord nach Süd gegeben. Zusätzlich sorgt eine hohe Konkurrenz unter den Händlern für eine transparente Preisbildung.
 

Heizcontainer

Heizcontainer sind mobile Formen der Heizzentrale. Darunter versteht man Container, meist aus Stahlbeton, in denen ein Wärmeerzeuger (z.B. eine Pelletfeuerung inklusive Fördersystem) installiert ist. Es kann auch bereits ein Lagersystem integriert sein. Die Container werden per Lkw antransportiert und mit einem Kran an die vorgesehene Stelle auf ein Fundament gestellt.

Heizkosten

Unter den Heizkosten werden in der Regel diejenigen Kosten verstanden, die für die gelieferte Wärme oder die für die Heizung und die Bereitstellung von Warmwasser eingesetzten Brennstoffe anfallen. Genau diese Kosten werden auch in der Heizkostenabrechnung einer Mietwohnung als Heizkosten abgerechnet. Nicht unter die Heizkosten fallen dabei die Kosten für die Investition in die Heizung (sind bei Mietwohnungen Teil der Miete) und Betriebskosten (Wartung, Reparatur, Schornsteinfeger), die bei Mietwohnungen in der Regel als Teil der Mietnebenkosten abgerechnet werden. Die Heizkosten beruhen demnach in der Regel nicht auf einer Vollkostenrechnung für die Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser, sondern enthalten nur den Kostenanteil für den Endenergieträger.

Heizraum

Der Heizraum bezeichnet den Raum, in dem der Heizkessel (siehe Kessel) steht. Dieser sollte sich möglichst direkt an der Gebäudeaußenwand befinden, um die erforderliche Belüftung zu gewährleisten. Bei einem innenliegenden Heizraum muss ein Lüftungsrohr bis an die Außenmauer geführt werden. Darüber hinaus sollte der Standort der Heizung trocken und frostsicher sein. Ein Wasserhahn für die Nachspeisung von Heizungswasser ist außerdem nötig. Sicherheitshalber sollten Rauchmelder und Feuerlöscher in der Nähe sein. Außerhalb des Raumes muss ein Heizungsnotschalter installiert werden, um im Ernstfall die Anlage von außen abschalten zu können. Wichtig: Für Heizräume mit einer Kesselleistung größer 50 Kilowatt gelten besondere Brandschutzbestimmungen. Mehr dazu in der Lagerraumbroschüre des DEPV.

Heizwert

Der Heizwert bezeichnet die bei der Verbrennung von Holzpellets abgegebene Wärmemenge ohne Berücksichtigung der Kondensationswärme des Wassers. Im Gegensatz zum Brennwert ist diese Zahl allein auf den trockenen Teil der bei der Verbrennung entstehenden Verbrennungsgase zurückzuführen. Der Heizwert von Holzpellets liegt bei ungefähr 4,9 kWh pro Kilogramm. Damit entsprechen zwei Kilogramm Pellets etwa einem Liter Heizöl, weshalb der umweltfreundliche Brennstoff auch kleiner Energieriese genannt wird.
 
Heizwert = Brennwert - Kondensationsenergie

Heizzentrale

Eine Heizzentrale ist ein Anbau oder Nebenhaus, in dem der Wärmeerzeuger (z.B. ein Pelletkessel), die Abgasanlage und das Lager für den Brennstoff (Holzpellets) und weitere Systemkomponenten untergebracht sind. Die Heizzentrale hat die Funktion, umliegende Gebäude oder Teile davon zentral mit Wärme zu versorgen.

Holzbriketts

Holzbriketts sind ein homogener, aus naturbelassenen Sägespänen gepresster Brennstoff mit einem sehr guten, feinstaubarmen Emissionsverhalten. Sie lassen sich in nahezu allen Feuerungsanlagen einsetzen, die sich auch für Scheitholz eignen. Die international gültige Norm ISO 17225-3 definiert drei Qualitätsklassen für Holzbriketts: A1, A2 und B. Um die Einhaltung der Normwerte zu garantieren, entwickelte das Deutsche Pelletinstitut das Zertifizierungssystem ENplus-Briketts für die beiden höchsten Qualitäten ENplus A1 und ENplus A2. Es sorgt für eine hohe einheitliche Qualität.
Weitere Informationen und zertifizierte Unternehmen finden Sie unter www.enplus-briketts.de.

Holzhackschnitzel

Holzhackschnitzel sind zerkleinerte Holzstücke, die aus naturbelassenem Holz bestehen. In der holzverarbeitenden Industrie fallen sie als Nebenprodukt an. Für die Herstellung von Hackschnitzeln wird das Holz mit scharfen Messern im Hacker zerkleinert.  
Je nach Rohstoffsortiment und gewünschten Produkteigenschaften werden die Hackschnitzel zusätzlich gesiebt und getrocknet.
Das Deutsche Pelletinstitut hat zusammen mit dem Technologie- und Förderzentrum Straubing ein praxisnahes Zertifizierungsprogramm für qualitativ hochwertige Hackschnitzel entwickelt. 
Nähere Informationen finden Sie unter www.enplus-hackschnitzel.de.

Holzpellets

Holzpellets sind genormte zylindrische Presslinge aus naturbelassenen Holzspänen, die im holzverarbeitenden Gewerbe anfallen. Um den Brennstoff herzustellen, wird das Rohmaterial – Säge- und Hobelspäne sowie unbehandelte Resthölzer aus der Holzindustrie – unter hohem Druck ohne chemische Bindemittel in Form gepresst.
Die EU-Norm für Holzpellets EN 14961-2 wird als ENplus-Zertifizierung umgesetzt. Holzpellets mit dem ENplus-Siegel sind ein standardisiertes Produkt mit einheitlicher Qualität. Zur Qualitätssicherung wird die gesamte Lieferkette vom Produzenten bis zum Verkaufsort überwacht. Außerdem wird die Produktqualität durch regelmäßige Probenahmen beim Produzenten bzw. beim Händler überprüft. 

Holzspäne

Holzspäne sind bei der Verarbeitung von Holz anfallende Reststoffe, die stofflich oder energetisch genutzt werden können. Sie entstehen beim Sägevorgang im Sägewerk oder beim Hobeln von Holz in Schreinereien und der Möbelindustrie.

Holzvorrat in Deutschland

Deutschland hat das größte Holzvorkommen Europas. Der Holzvorrat lag laut Bundeswaldinventur 3 im Jahr 2012 bei rund 3,7 Milliarden Kubikmetern. Mit 11,1 Millionen Hektar macht Wald zurzeit fast ein Drittel der Gesamtfläche der BRD aus – Tendenz immer noch leicht steigend. U.a. die im Bundeswaldgesetz verankerte Pflicht zur nachhaltigen Bewirtschaftung des Waldes sorgt dafür, dass nur so viel Holz eingeschlagen wird wie im gleichen Zeitraum nachwachsen kann.

Hybridheizung

Eine Hybridheizung ist im Gegensatz zu einer monolithischen Heizung ein System zur Wärmeerzeugung, das zwei oder mehr Energiequellen kombiniert. Es hilft, die erzeugte Wärmeenergie mehrerer Energiequellen im zentralen Wärmespeicher zu sammeln.
Oft reicht die Warmwasserversorgung einer Solaranlage im Sommer aus. Für die Wintermonate kann dann beispielsweise ein wasserführender Pelletkaminofen zur Beheizung des Hauses hinzugezogen werden.

Hydraulischer Abgleich

Der hydraulische Abgleich ist eine entscheidende Voraussetzung für die effiziente Wärmeverteilung. Dafür wird das Heizsystem so eingestellt, dass jeder Heizkörper im Haus mit genau der Wärmemenge aus dem Kessel versorgt wird, die er benötigt – unabhängig davon, wie weit er vom Kessel entfernt ist. Bei Heizungen ohne hydraulischen Abgleich wird die Heizenergie weniger effizient genutzt, weil näher am Kessel gelegene Heizkörper heißer werden als solche, die weiter entfernt sind. Der hydraulische Abgleich reduziert damit nicht nur den Energieverbrauch, sondern steigert auch den Wohnkomfort.