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CO2-RECHNER

Wie viel CO2 kann ich mit Holzpellets gegenüber Öl
und Gas einsparen?

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BAFA

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Zu ihren Aufgaben gehört die Gewährleistung einer ökonomisch und ökologisch ausgewogenen sowie langfristig sicheren Energieversorgung für eine gesunde Volkswirtschaft. Daher fördert das BAFA im Energiesektor Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Marktanreizprogramm.

Bedienkomfort

Moderne Pelletheizungen zeichnen sich durch einen hohen Bedienkomfort aus und stehen Öl- und Gasheizungen in nichts nach. Ein vollautomatisches Fördersystem sorgt für einen reibungslosen Verbrennungsprozess. Dank der hohen Energiedichte benötigt der homogene Brennstoff ein geringes Lagervolumen. Pelletheizungen sind mit einem Wirkungsgrad von bis zu 95 Prozent und mit einem Ascheanteil von 0,7 Prozent nicht nur sehr effektiv, sondern auch sauber. Die Aschebox muss nur zwei- bis dreimal im Jahr entleert werden.

Biomasse

Im Energiesektor wird unter Biomasse der Stoff verstanden, der zur Gewinnung von Bioenergie benötigt wird. Alle durch Pflanzen, Tiere und Menschen produzierten organischen Erzeugnisse, die im Strom-, Wärme- und Verkehrssektor zur Energiegewinnung eingesetzt werden können, werden zur Biomasse gezählt. So werden beispielsweise Holzpellets aus Biomasse (Holz) gepresst und anschließend zur Wärmegewinnung verwendet. Rein physikalisch gesehen kann Biomasse mit chemisch gebundener Sonnenenergie gleichgesetzt werden.

Blockheizkraftwerk

Mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW) können Hausbesitzer Wärme und Elektrizität mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) selbst erzeugen. BHKW produzieren in Deutschland bereits zwölf Prozent des Stroms und können Krankenhäuser, Schulen, Schwimmbäder oder ganze Regionen versorgen. Meist sind es große Anlagen, die Energie für Unternehmen erzeugen und mit der dabei entstehenden Wärme umliegende Gebäude heizen. Durch diese Kraft-Wärme-Kopplung nutzen sie 80 Prozent der Verbrennungsenergie – in herkömmlichen Kraftwerken gehen zwei Drittel davon als Abwärme verloren. Im Verhältnis zur Strommenge erzeugen Blockheizkraftwerke deshalb verglichen mit herkömmlichen Kraftwerken besonders wenig Kohlendioxid.

Brandschutz

Die meisten Heizkessel unterliegen Vorgaben des Brandschutzes. Bei Pelletkesseln und Lagerräumen mit einem Fassungsvermögen von bis zu 6,5 Tonnen müssen jedoch keine besonderen Bestimmungen eingehalten werden. Hingegen gelten Brandschutzauflagen für den Heizraum mit Kesseln kleiner als 50 kW sowie Lagerräumen mit einem Fassungsvermögen von mehr als 6,5 Tonnen. Detaillierte Informationen erhalten Sie in der DEPV-Lagerraumbroschüre.

Brennstoff

Holzpellets sind ein genormter Brennstoff. Ihr Durchmesser beträgt im Idealfall sechs Millimeter, die Länge liegt zwischen vier bis 40 Millimetern und der Wassergehalt unter zehn Prozent. Holzpellets werden aus Sägespänen hergestellt, einem Nebenprodukt der Säge- und Hobelindustrie. In Deutschland gibt die EN 14961-2 die Anforderungen an Presslinge aus naturbelassenem Holz vor. Für deren Einhaltung sorgt das neue Zertifikat ENplus.

Brennwert

Der Brennwert ist die Energie, die bei einer vollständigen Verbrennung abgegeben wird, plus die durch Kondensation des entstandenen Wasserdampfes freiwerdende Energie. Der Brennwert beinhaltet demnach den Heizwert und die sogenannte Kondensationswärme. Daher kann der Brennwert mehr als 100 Prozent betragen und wird auch als „oberer Heizwert“ bezeichnet. Der Brennwert von Pellets beträgt rund fünf kWh/kg.
 
Brennwert = Heizwert + Kondensationsenergie

Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV)

Die erste Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV) legt die Emissionsgrenzwerte für den Betrieb kleiner und mittelgroßer Heizungsanlagen fest. Am 22. März 2010 ist die Novellierung der 1. BImschV in Kraft getreten. Diese schreibt noch strengere Grenzwerte für Kleinfeuerungsanlagen vor. Moderne Pelletfeuerungen erfüllen auch die neuen Anforderungen problemlos.