Philipp Freiherr von und zu Guttenberg
© edward beierle/Deutsches Pelletinstitut
 

Philipp Freiherr von und zu Guttenberg

Philipp Freiherr von und zu Guttenberg, geboren 1973, ist der jüngere Bruder des ehemaligen Verteidigungsministers Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg. Der Waldbesitzer hat in Edinburgh (Schottland) Forstwirtschaft und Ökologie studiert. Während des Studiums lernte er seine Frau kennen und lebt heute mit ihr und drei gemeinsamen Kindern in Bayern am Chiemsee. Naturverbundenheit wurde Guttenberg in die Wiege gelegt: Vater Enoch, ein berühmter Dirigent, ist Mitbegründer der Umweltschutz­organisation BUND, und der Wald war damals Kinderspielplatz der Brüder Guttenberg. Guttenberg hat den Familienwald übernommen sowie Land am Chiemsee und in der Steiermark in Österreich hinzugekauft.

Laut Guttenberg ist das heutige Erscheinungsbild des deutschen Waldes das Ergebnis traditionell nachhaltiger Bewirtschaftung und Pflege. Das Wiederaufleben von Holzfeuerungen schafft dabei eine Nachfrage für bislang schwer absetzbare Holzsortimente. Denn wichtige Waldpflegearbeiten wie Durchforstungen in Laubholzbeständen wurden erst durch die energetische Nutzung wieder rentabel. „Für mich als Waldbesitzer ist das Heizen mit Holz die erste Wahl. Das werde ich auch an meine Kinder weitergeben – mit einer modernen Pelletheizung“, sagt Guttenberg.
 

Guttenberg weiß um die Bedeutung der Forstwirtschaft für den Wald und dessen Schutz. Deshalb engagiert er sich ehrenamtlich für die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW). Seit März 2010 fungiert er als deren Präsident. Zuvor vertrat er sechs Jahre den Interessenverband der steirischen Land- und Forstbetriebe in Österreich. Seit 2008 engagiert sich Guttenberg zudem im Vorstand des Bayerischen Waldbesitzerverbandes sowie als Vizepräsident des Zentralverbands der Europäischen Waldbesitzer (CEPF).

 
    Waldwirtschaft in Deutschland:    
Wald   Von den rund elf Millionen Hektar Wald in der Bundesrepublik Deutschland – etwa 31 Prozent der Landesfläche – befinden sich circa sieben Millionen Hektar in privater und körperschaftlicher Hand. Diesen Wald bewirtschaften zwei Millionen Eigentümer nach den Grundsätzen nachhaltiger Forstwirtschaft. Mehr als 450.000 Besitzer kleinerer Waldflächen haben sich in Forstbetriebsgemeinschaften und weiteren Zusammenschlüssen organisiert, um die Bewirtschaftung möglichst sinnvoll und ökonomisch zu gestalten.
 
 
 

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