Hans-Joachim Stuck
© edward beierle/Deutsches Pelletinstitut
 
 

Hans-Joachim Stuck

Ob im Tourenwagen (mit Walter Röhrl und Frank Jelinski) oder in Le Mans (mit Derek Bell), Hans-Joachim Stucks liebste Position ist schon immer das oberste Treppchen gewesen.

Ob im Tourenwagen (mit Walter Röhrl und Frank Jelinski) oder in Le Mans (mit Derek Bell), Hans-Joachim Stucks liebste Position ist schon immer das oberste Treppchen gewesen.
 
Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck ist bereits zu Lebzeiten eine internationale Rennfahrer-Legende. Am 1.1.1951 als Sohn des populären Rennfahrers „Bergkönig“ Hans Stuck in Grainau nahe Garmisch-Partenkirchen geboren, sammelte er als Allrounder seit den 1970er Jahren Titel in sämtlichen Rennsportkategorien. Heute setzt sich Hans-Joachim Stuck als Motorsport-Repräsentant des Volkswagenkonzerns auch für die Nutzung von erneuerbaren Treibstoffen bei Autorennen ein.

Seinen Spitznamen verdankt Stuck seiner Patentante, die ihn bei seiner Geburt mit einem Strietzel (österreichisches Hefegebäck) verglich. Bereits mit neun Jahren wollte der kleine Hans seinem berühmten Vater nacheifern und lernte das Autofahren. Im Alter von 16 Jahren war es dann soweit und er erhielt per Sondergenehmigung den Führerschein. Stuck war über viele Jahre Werksfahrer, u.a. für die Marken Ford, BMW, March, Brabham, Porsche und Audi. Titel errang er beispielsweise in der Sportwagenweltmeisterschaft, der deutschen Tourenwagenmeisterschaft und zweimal beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Zwischen 1974 und 1980 fuhr er insgesamt 74 Formel-1-Rennen.

Heute lebt Hans-Joachim Stuck in Ellmau/Tirol. In seiner Freizeit begeistert er sich für die Sportarten Golf, Skifahren, Joggen sowie für jede Art von Spielen. 

Hans-Joachim Stuck ist seit 2003 stolzer Besitzer einer Pelletheizung.

 
      Interview mit Hans-Joachim Stuck:  
 
Hans-Joachim Stuck feierte auf der Messe Interpellets 2009 in Stuttgart zusammen mit der Branche den ersten Geburtstag des Deutschen Pelletinstituts. Bei dieser Gelegenheit stand er auch für ein paar Fragen von Geschäftsführer Martin Bentele bereit.

Bentele: Herr Stuck, wie sind Sie denn eigentlich zu Ihrer Pelletheizung gekommen?
Stuck:
Nun ja, ich habe in Tirol ein Holzhaus gebaut. Als ich eines Abends mit Herrn Viessmann von der gleichnamigen Heizungsfirma zusammen saß, fragte er: „Womit willst du dein Haus eigentlich beheizen?“ Ich sagte, dass ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht hätte, aber wohl mit Öl oder Gas – das Typische eben. Da sagte er: „Pass auf, du heizt jetzt mal mit Holzpellets.“ So kam ich zu meiner Pelletheizung. Das ist nun sechs Jahre her, als alternative Energien noch in den Kinderschuhen steckten.

Sind Motorsport und Umweltschutz überhaupt kompatibel?
Motorsport und Umweltschutz vertragen sich sehr gut. Gerade in den Tourenwagen-Rennserien hat sich in Sachen Umweltschutz Einiges getan. Die Nutzung und Umsetzung von alternativen Energien sowie Energierückgewinnung werden zukünftig sehr wichtig sein. Nur dann können wir den Motorsport auch weiter vernünftig betreiben.

Wieso engagieren Sie sich für das Heizen mit Pellets?
Erneuerbare Energien sind eine tolle Sache. Als Rennfahrer hatte ich in meinen Beruf nur begrenzte Möglichkeiten, etwas für die Umwelt zu tun. Meiner Erfahrung nach denken viele Autofahrer auch privat nach dem Motto: Ich kann da nichts machen. Eigentlich wissen sie, dass sie lieber mit Bus oder Bahn fahren sollten, weil das spritsparender und somit umweltschonender wäre. Aber es ist eben unbequem. Heizen mit Pellets bietet dagegen eine Möglichkeit, tatsächlich etwas für die Umwelt zu tun – und zwar auf einfache Weise, quasi nebenbei. Daher finde ich auch das Deutsche Pelletinstitut und seine Arbeit sinnvoll.

Haben Sie eine Idee, wie wir Pellets noch bekannter/beliebter machen können?
Bei dieser Frage denke ich natürlich gleich an die Autofahrer. In Kooperation mit Autohäusern könnte man beispielsweise Broschüren in jeden Neuwagen legen und Pkw-Fahrer über die umweltfreundliche Art des Heizens informieren.
 
 

> Zur Pressemitteilung