Bärbel Dieckmann
© edward beierle/Deutsches Pelletinstitut

Bärbel Dieckmann

Bärbel DieckmannBarbara „Bärbel“ Dieckmann wurde als Diplomatentochter am 26. März 1949 in Leverkusen geboren. Ihre Schulzeit verbrachte sie zeitweise in Genua. Nach dem Abitur studierte sie Philosophie, Geschichte und Sozialwissenschaften in Bonn und wurde Lehrerin.

Bereits 1972 in die SPD eingetreten, war Bärbel Dieckmann zunächst vor allem kommunalpolitisch aktiv. 1994 wurde sie zur Bonner Oberbürgermeisterin gewählt – damals eine zweifache Sensation. Denn Bärbel Dieckmann war nicht nur die erste weibliche Oberbürgermeisterin in Bonn, sondern sie beendete mit ihrer Wahl zugleich die jahrzehntelange CDU-Ära. Das Amt hatte sie für 15 Jahre inne und setzte sich hierbei auch besonders für die Umwelt- und Entwicklungspolitik ein. Zugleich engagierte sich Bärbel Dieckmann ehrenamtlich für verschiedene Projekte und Wettbewerbe im Bereich Umweltschutz, unter anderem als Botschafterin der Ökologie. Von 2005 bis 2009 war sie die Vorsitzende des Weltbürgermeisterrates zum Klimawandel. Im Jahr 2008 trat Bärbel Dieckmann die Nachfolge von Ingeborg Schäuble als Präsidentin der Welthungerhilfe an – einer der größten privaten Hilfsorganisationen Deutschlands. Seit Ende letzten Jahres versorgt eine Pelletheizung die Welthungerhilfe mit ausreichend Wärme. „Wir sind davon überzeugt, dass die nachhaltige Nutzung lokaler Ressourcen Zukunft schafft“, begründet Bärbel Dieckmann den Heizungswechsel. „Durch das Heizen mit Pellets setzen wir unsere Grundsätze konsequent um.“

Seit 1973 ist Bärbel Dieckmann mit Jochen Dieckmann, dem ehemaligen Justiz- und Finanzminister des Landes Nordhrein-Westfalen, verheiratet. Die Beiden sind Eltern von gleich zwei Zwillingspaaren: Christoph und Markus, die als Beachvolleyball-Europameister bekannt geworden sind, sowie die Töchter Susanne und Barbara. In ihrer Freizeit fährt Bärbel Dieckmann gerne Fahrrad oder geht joggen. Als gebürtige Rheinländerin feiert sie natürlich auch Karneval – am liebsten als Clown.

 
    Über die Welthungerhilfe  
welthungerhilfe   Die Deutsche Welthungerhilfe e.V. ist eine nichtstaatliche, gemeinnützige, politisch und konfessionell unabhängige Hilfsorganisation mit Sitz in Bonn. Seit ihrer Gründung 1962 hat die Welthungerhilfe gut 5.500 Projekte in über 70 Ländern mit 1,9 Milliarden Euro unterstützt. Die Organisation bietet hierbei Hilfe aus einer Hand: neben der direkten Katastrophenhilfe fördert sie vor allem langfristige Projekte mit einheimischen Partnern. Dabei setzt sich die Welthungerhilfe sowohl für Katastrophenopfer in Haiti und Pakistan als auch für Menschen ein, die nicht im medialen Fokus stehen. So unterstützt die Organisation zum Beispiel Bauern aus Tadschikistan mit Energiesparöfen und Kartoffelpflanzen.
 
   
 

> Zur Pressemitteilung