
Austragungssysteme
Austragungssysteme gewährleisten den kontinuierlichen Betrieb von
Pelletheizungen. Dabei werden die Pellets vom Lagerraum zum Kessel
befördert; dieser Vorgang wird als Raumaustragung bezeichnet.
Obwohl man den Pelletkessel theoretisch auch per Hand befüllen kann,
empfiehlt sich ein vollautomatisches Raumaustragungssystem. Hierbei lassen
sich pneumatische Saug- und elektrische Fördersysteme unterscheiden. Welches
das Günstigere ist, hängt größtenteils von der Lage des Pelletlagers und der
Entfernung zum Kessel ab.
Bei der Saugaustragung bewegt sich der Kopf des Saugsystems (Entnahmesonde,
auch Maulwurf genannt) an der Oberfläche des Pelletvorrats und sorgt für
eine gleichmäßige Entnahme der Presslinge. Saugsysteme kommen bevorzugt zum
Einsatz, wenn der Lagerort der Holzpellets weiter vom Kessel entfernt ist,
denn sie ermöglichen eine Zuführung bis ca. 25 Meter Entfernung. Das ist
beispielsweise bei Bestandsbauten häufiger der Fall.
Während ein Saugaustragungssystem nicht nur größere Entfernungen, sondern
auch etwa fünf Höhenmeter überbrücken kann, muss das Pelletlager bei einem
Förder- bzw. Schneckenaustragungssystem direkt neben dem Heizraum liegen.
Das System funktioniert deshalb nur in Kombination mit einem
Schrägbodenlager oder einem Silo, wo geringe Distanzen und kleinere
Biegungen überwunden werden müssen. Bei der Förderschnecke dreht sich in
einem Rohr eine Wendel („Schnecke“), welche die Pellets kontinuierlich aus
dem Lager in Richtung Kessel transportiert. |
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Der DEPV hat eine Broschüre mit
ausführlichen Informationen und Hinweisen zur Lagerung von Pellets
zusammengestellt.
Diese können Sie hier herunterladen.
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>> Informationen zur 1. BImSchV finden Sie hier |
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