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European Pellet Council ebnet Weg für ENplus in Europa
13.12.2010 – Auf seiner Sitzung am 13. Dezember 2010 in Brüssel besiegelte
der European Pellet Council (EPC) die Umsetzung des Zertifizierungssystems
ENplus für Holzpellets auf europäischer Ebene. Neben Deutschland, das
bereits seit diesem Jahr das neue Zertifikat anwendet, planen nun auch
Italien, Österreich und Spanien, ab 2011 ENplus einzuführen. In Brüssel
wurde hierfür die technische Grundlage geschaffen und ein gemeinsames
Handbuch verabschiedet. Dieses soll eine einheitliche Umsetzung
sicherstellen. Das Handbuch orientiert sich an der von Deutschland (DEPV)
und Österreich (Pro Pellets Austria) gemeinsam entwickelten
Systembeschreibung. ENplus biete eine bislang nicht gekannte Qualität und
gewährleiste einen reibungsfreien Heizungsbetrieb, so EPC-Präsident
Christian Rakos. Den Anteil von ENplus an der europäischen
Produktionskapazität schätzt er im nächsten Jahr auf rund 30 Prozent.
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Welthungerhilfe heizt mit Holzpellets
30.11.2010 – Seit kurzem wird die Zentrale der Welthungerhilfe in Bonn-Bad Godesberg von einer Pelletheizung mit Wärme versorgt. „Als der Austausch unserer alten Gasheizung bevorstand, verglichen wir die verschiedenen Wärmeträger. Pellets überzeugten uns nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch“, erklärt Barbara „Bärbel“ Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe. Denn gegenüber der Gasheizung verursacht der neue Kessel rund 25.000 Euro weniger Brennstoffkosten im Jahr. Die Investition von rund 200.000 Euro für den 500-kW-Pelletkessel haben sich bei konstanten Brennstoffpreisen nach neun Jahren gerechnet – von da an spart die Hilfsorganisation bares Geld für ihre Projekte. Im Fall von Preissteigerungen fossiler Energieträger verkürzt sich der Amortisationszeitraum weiter. > Vollständige Meldung lesen
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Weltklimakonferenz in Cancún
30.11.2010 – Seit dem 29.11. läuft die Klimakonferenz im mexikanischen Cancún. Das zwölftägige Treffen der UN-Vertreter dauert bis zum 10. Dezember. Als höchstrangiger deutscher Politiker reist Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) in der zweiten Woche an. Ein Durchbruch bezüglich des Nachfolgeabkommens für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll, das einen verbindlichen Klimaschutz regelt, wird nicht erwartet. Ziel Deutschlands ist weiterhin die Senkung des Ausstoßes von klimaschädlichem Kohlendioxid, um die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen.
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Erste
Pellettankstelle in Deutschland eröffnet
23.11.2010 – Die Firma Mann Naturenergie GmbH hat in Langenbach die erste
Pellettankstelle in Deutschland eröffnet. Verbraucher können hier täglich
von 6 bis 22 Uhr lose Pellets „zapfen“, diese bequem mit EC-Karte zahlen und
die Holzstäbchen im eigenen Anhänger abtransportieren. Damit sind die
Pelletheizer in der Region in Rheinland-Pfalz unabhängig von Liefer- und
Dienstzeiten der Anbieter. Vor allem für Ofenbesitzer, die bislang Sackware
bezogen haben, rentiert sich das Angebot: Sie können nun kleine Mengen loser
Pellets kaufen, die günstiger als Sackware sind.
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Neuer Rekord bei der Pelletproduktion
02.11.2010 – Die Versorgung mit Pellets in Deutschland ist so gut wie nie zuvor. Das
ergab die aktuell veröffentlichte Produktionsstatistik des DEPV für das
dritte Quartal. Im Zeitraum von Juli bis September 2010 wurden demnach
520.000 Tonnen Pellets hergestellt. Das sind rund 45.000 Tonnen mehr als im
gleichen Vorjahreszeitraum. Deutschland festigt damit seine Stellung als
international führender Pelletproduzent. Da die hergestellte Menge den
tatsächlichen Verbrauch übersteigt, käme es auch im Fall eines lang
anhaltenden Winters nicht zu Knappheit. Neben Versorgungssicherheit bieten
die kleinen Holzsticks auch Preisstabilität. So liegt der Preis zu Beginn
der Heizsaison rund 35 Prozent unter dem fossiler Energieträger.
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Preisvorteil für Holzpellets zu Beginn der Heizsaison
25.10.2010 – Holzpellets sind ein preisstabiler Brennstoff – das ändert auch der Beginn der Heizsaison nicht. Der bundesweite Pelletpreis liegt im Oktober bei 227 Euro pro Tonne, was 4,5 Cent pro Kilowattstunde entspricht. Damit sind die kleinen Sticks aktuell ein Drittel günstiger als Gas und Öl. Die saisonalen Schwankungen sind bei dem umweltfreundlichen Energieträger ebenfalls geringer als bei anderen Brennstoffen. Zwischen dem niedrigsten und höchsten Wert liegen im Jahr 2010 laut DEPV lediglich 15 EUR/t beziehungsweise 0,3 Cent/kWh. Auch die Versorgung mit Holzpellets für den kommenden Winter ist gesichert: Verbraucher können Pellets von über 60 Produzenten und mehr als 600 Händlern bundesweit regional beziehen.
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Studie: Erneuerbare Wärme spart Heizkosten
22.10.2010 – Privathaushalte, die mit erneuerbaren Energien heizen, sparten im
vergangenen Jahr durchschnittlich 595 Euro Brennstoffkosten. Trotz relativ
niedriger Preise für Öl und Gas wären diesen Haushalten erhebliche
Mehrkosten entstanden, wenn sie ihren Wärmebedarf nur mit fossilen
Brennstoffen gedeckt hätten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des
Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg im
Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien. Der Anteil regenerativer
Energien am Wärmeverbrauch in privaten Haushalten lag im Jahr 2009 bei 10,7 Prozent. Weiterlesen >
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Bedeutung und Potenziale der Holzenergie
14.10.2010 – Die Holzvorräte in Deutschland liegen laut Johann Heinrich von Thünen-Institut bei rund 3,6 Milliarden Kubikmeter. Das ist ein europäischer Spitzenwert. Neben der industriellen gewinnt die energetische Holznutzung an Bedeutung: Im vergangenen Jahr wurden sechs Prozent des deutschen Wärme- und zwei Prozent des Stromverbrauchs aus Restholz gedeckt – Tendenz steigend. Für einen weiteren Ausbau der Holzenergie stehen ausreichend Ressourcen zur Verfügung. Das belegt das aktuelle Hintergrundpapier „Renews Spezial Holzenergie“ der Agentur für Erneuerbare Energien. Es analysiert den heutigen Holzverbrauch und zeigt bisher ungenutzte Potenziale auf. So kann beispielsweise der gezielte Anbau von schnellwachsenden Hölzern die steigende Nachfrage decken und die Agrarlandschaft ökologisch aufwerten.
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340.000 Arbeitsplätze durch erneuerbare Energien
07.10.2010 – Der Ausbau erneuerbarer Energien schafft in Deutschland weit mehr Arbeitsplätze als bislang angenommen. Laut einer aktuellen Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums waren im vergangenen Jahr etwa 340.000 Menschen mit der Erzeugung von Strom, Wärme und Treibstoff aus erneuerbaren Quellen beschäftigt. Das entspricht mehr als doppelt so vielen Arbeitsplätzen wie 2004. Im Rahmen der Untersuchung wurden rund 1.200 Unternehmen der deutschen Erneuerbare-Energien-Branche einschließlich Zulieferer befragt und deren künftige Exportchancen analysiert. Im Gegensatz zu einer Energieversorgung, die größtenteils auf fossilen Energien basiert, hatte der Ausbau erneuerbarer Energien in Modellrechnungen eindeutig positive Auswirkungen auf die Beschäftigung.
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Energiekonzept unzulänglich
23.09.2010 – Nach Meinung des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) ist das Energiekonzept der Bundesregierung zu stark auf das Thema Stromerzeugung fixiert. Nur drei der rund 40 Seiten befassen sich mit Maßnahmen zur Gebäudesanierung, dabei bietet die Wärmeerzeugung in Gebäuden mit einem Anteil von 40 Prozent laut Verband großes CO2-Einsparpotenzial. Der ZVSHK bemängelt darüber hinaus den Gegensatz von Energiekonzept und aktueller Förderpolitik. Zwar sollen die Förderungen für energetische Gebäudesanierungen auf dem Papier „deutlich besser“ werden. Dennoch sind für 2011 erneut Fördermittelkürzungen geplant. Zudem konzentriere sich der Entwurf zu wenig auf kurzfristige Effizienzmaßnahmen bis 2020.
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Bundesregierung stellt Energiekonzept vor
17.09.2010 – Umweltschonend, zuverlässig und bezahlbar – laut Bundesregierung sollen
diese Attribute für die zukünftige Energieversorgung eine zentrale Rolle
spielen. Dabei berücksichtigt das vorgestellte Energiekonzept alle
Nutzungspfade – vom Strom über Wärme bis zum Verkehr. Der Hauptteil der bis
2050 reichenden Gesamtstrategie kommt den erneuerbaren Energien zu, um
konventionelle Energieträger kontinuierlich zu ersetzen. Bis zum Jahr 2020
sollen regenerative Energien 35 Prozent des Bruttostromverbrauchs erzeugen.
Ziel ist es, im Jahr 2050 den Ökostrom-Anteil auf 80 Prozent zu erhöhen.
Neben der Verlängerung der Atomlaufzeiten enthält das Neun-Punkte-Konzept
Maßnahmen für bessere Stromnetze, mehr Klimaschutz und zur
Energieeinsparung. Maßnahmen im Bereich energetische Gebäudesanierung und
energieeffizientes Bauen bieten ebenso ein großes Potential. Erste Kritik am
Konzept äußerte neben der Opposition auch der Bundesverband Erneuerbare
Energien, der in Anspielung auf die längeren Laufzeiten der Atommeiler von
Klientelpolitik sprach.
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Georg Schirmbeck MdB erhält Auszeichnung „Deutschlands kleiner Energieriese“ 2010
16.09.2010 – Das Deutsche Pelletinstitut ehrt den Politiker für seinen Einsatz zugunsten des Heizens mit Pellets. DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele überreichte Schirmbeck, der im Bundestag Mitglied des Haushaltausschusses ist, die aus Holz hergestellte Skulptur am 16. September in Berlin. Der Preis „Deutschlands kleiner Energieriese“, wurde in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen. Er geht an Personen oder Einrichtungen, die sich besondere Verdienste um das Heizen mit Pellets erworben haben. „Georg Schirmbeck hat sich speziell um die Aufhebung der Haushaltssperre des Marktanreizprogramms bemüht und dabei fraktionsübergreifend das Verständnis der Parlamentarier für das Thema Förderung von Holzenergie erhöht“, sagte Bentele bei der Übergabe der Auszeichnung. > Weiterlesen
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