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Verbrauchertipps
Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen in Bezug auf den Kauf einer Pelletheizung.
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as kostet eine Pelletanlage?
ie genau errechne ich meinen Förderbetrag? Wer hilft mir dabei?
as muss ich beim Kauf einer Pelletanlage beachten?
as sagt der Wirkungsgrad aus?
as kostet eine Pelletanlage?
Eine Holzpellet-Zentralheizung, die Warmwasser und Raumwärme für ein durchschnittliches Einfamilienhaus (Altbau, 12 kW Heizlast) bereitstellt, ist einschließlich Speicher, Lager und Montage für 10.000 bis 15.000 Euro erhältlich. Die Ausgaben für eine Pelletheizung sind auf den ersten Blick zwar höher als für ein konventionelles Heizsystem. Unter Einbeziehung der zustehenden Förderung besteht jedoch zu den Gesamtkosten von Öl- oder Erdgasheizungen nur ein geringer Unterschied. Zudem amortisieren sich die Mehrausgaben durch den geringeren Brennstoffpreis schon nach wenigen Jahren.
ie genau errechne ich meinen Förderbetrag? Wer hilft mir dabei?
Wer sich für die Anschaffung einer Holzpelletheizung entscheidet, kann auf verschiedene Fördermöglichkeiten zurückgreifen. Zum einen unterstützt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Rahmen des so genannten Marktanreizprogramms des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Das Programm fördert die Errichtung und Erweiterung von Pelletzentralheizungen und von -einzelöfen. Darüber hinaus gewährt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zinsgünstige Förderdarlehen, die von Hauseigentümern und Bauherren in Anspruch genommen werden können. Nicht zuletzt unterstützen auch die Bundesländer den Bau von Holzpelletheizungen mit verschiedenen Maßnahmen. Eine umfassende Einführung in Förderprogramme und -summen liefert die Förderfibel 2010 des Deutschen Pelletinstituts.
Wie hoch die jeweilige Förderung ist, hängt von Bauvorhaben sowie der Art, der Größe und der Leistung der geplanten Pelletheizung ab. Deshalb ist es wichtig, sich umfassend zu informieren und ggf. eine Energieberatung durchführen zu lassen. Diese bieten unter anderem die Verbraucherzentralen der Bundesländer an.
as muss ich beim Kauf einer Pelletanlage beachten?
Zunächst muss die Anlage die richtige Heizleistung haben, sprich die Kesselnennleistung sollte dem Heizbedarf des Hauses angepasst werden. Dazu ist eine Wärmebedarfsrechnung notwendig, die Grundlage jeder fachgerechten Gebäudeplanung ist. Keinesfalls sollte der Kessel „sicherheitshalber“ größer dimensioniert werden, da dies Energieverschwendung bedeutet. Durch den Einbau eines Pufferspeichers hingegen wird das Haus auch an den kältesten Tagen mit ausreichend Wärme versorgt. Pufferspeicher erhöhen den Nutzungsgrad der Heizung, sind energieeffizient und werden daher auch staatlich gefördert. Bei einer Sanierung der Heizungsanlage lohnt es sich, die benötigte Kesselleistung zu überprüfen. Auch zukünftige Gebäudesanierungen wie Dämmung oder der Einbau neuer Fenster können Auswirkungen auf die Kesselgröße haben und sollten daher berücksichtigt werden.
as sagt der Wirkungsgrad aus?
Der Wirkungsgrad gibt in Prozent an, wie viel Energie des Brennstoffs genutzt werden kann. Geringfügige Unterschiede zwischen einzelnen Fabrikaten sind nicht maßgeblich, denn in der Regel erreichen moderne Kessel sehr hohe Wirkungsrade von 92 bis 96 Prozent.
Sind noch Fragen unbeantwortet?
Schreiben Sie eine Mail an das Deutsche Pelletinstitut.
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