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Eine umweltfreundliche Fußball-WM 2010
24.06.2010 – Bei der Fußball-WM in Südafrika soll das Programm „Green Goal
2010“ die Umweltverträglichkeit der Großveranstaltung verbessern. In
Zusammenarbeit mit dem Lokalen Organisationskomitee unterstützt die FIFA
insgesamt 41 Umweltprojekte in den Bereichen Energie, Wasser, Abfall,
Verkehr und Biodiversität. Konkret wird beispielsweise der Strom in
Kapstadts städtischer Beleuchtung zum Teil aus Windkraft gewonnen, und in
den Stadien sorgen Regen- und Oberflächenwasser für eine ausreichende
Bewässerung des Rasens. Um Müll zu vermeiden, kommen bei den in Stadien
angebotenen Lebensmitteln Mehrweg- und recyclebare Verpackungen zum Einsatz.
Des Weiteren gibt es mehrere Aufforstungs- und Begrünungsprojekte, wie zum
Beispiel in Johannesburg, wo mehr als 200.000 Bäume gepflanzt werden.
Mithilfe dieser Maßnahmen soll auch ein Teil der erzeugten Emissionen
neutralisiert werden.
Das „Green Goal“ Projekt wurde ursprünglich für die Fußball-WM 2006 in
Deutschland entwickelt, wo erstmals Umweltaspekte bei der Planung
berücksichtigt wurden. Die damalige WM dient der diesjährigen
Massenveranstaltung als Vorbild, und das Ziel des „Green Goal“ ist klar
definiert: Das Gefährdungspotenzial für die Umwelt möglichst gering zu
halten. ^ |
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CO2-Emissionen im Ländervergleich
15.06.2010 – Deutschland produziert jährlich ungefähr 880 Millionen Tonnen CO2 – das sind rund elf Tonnen pro Einwohner. Damit bewegt sich Deutschland im weltweiten Ländervergleich im Mittelfeld. Spitzenreiter ist Katar mit 70,6 Tonnen pro Kopf, in Äthiopien hingegen werden gerade mal 0,1 Tonnen Treibhausgas produziert. Die deutschen Emissionen setzen sich unter anderem aus Stromverbrauch (750 Kilogramm), staatlichen Dienstleistungen (1.240 kg), Ernährungsverhalten (1.650 kg) sowie Heizung und Warmwasserbereitung (2,0 Tonnen) zusammen. Den Hauptanteil der CO2-Produktion machen hierzulande Personenverkehr (2,52 Tonnen) und Warenkonsum (2,75 Tonnen) aus. |
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KfW ändert Förderstandards für Energieeffizienz
08.06.2010 – Ab 1. Juli führt die KfW-Bankengruppe in ihren Programmen für
„Energieeffizientes Bauen und Sanieren“ neue Standards ein. Diese sind
KfW-Effizienzhaus 70 und 55 in der Sanierung sowie Effizienzhaus 55 bzw. 40
im Neubau. Die Förderstufen 130 in der Sanierung und 85 im Neubau laufen
damit aus. Zudem will die KfW für Neubauten ergänzend zum Förderkredit
Tilgungszuschüsse gewähren. Ab dem KfW-Effizienzhaus 55 sollen zusätzliche
Anforderungen an die Baubegleitung durch Sachverständige definiert werden,
um den steigenden Anforderungen an den Effizienzstandard der Gebäude auch
bei der Bauausführung Rechnung zu tragen. Im vergangenen Jahr wurden mit den
durch die Fördergelder durchgeführten Bau- und Sanierungsmaßnahmen im
Wohnbereich erhebliche Mengen CO2 eingespart.
Weitere Informationen gibt es unter www.kfw-foerderbank.de |
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Erneuerbare Energien voll akzeptiert
02.06.2010 – Rund 95 Prozent der Deutschen schätzen den Ausbau von regenerativen Energien als wichtig bis sehr wichtig ein. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Agentur für erneuerbare Energien. Vor die Wahl gestellt, Investitionen eher in den Ausbau erneuerbarer Energien zu lenken oder vorläufig weiter in herkömmliche Energieträger wie Kohle, Gas und Atomkraft zu investieren, plädieren 81 Prozent für einen stärkeren Ausbau der Erneuerbaren. Der Studie zufolge wünscht sich ein Großteil der insgesamt 4.900 Befragten zudem die weitere unverminderte Förderung dieser Energien. Hinsichtlich des Bildungsniveaus, der politischen Ansichten oder des Alters zeigten sich keine signifikanten Unterschiede. |
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Klimawandel: 2010 wird das wärmste Jahr
26.05.2010 – Das Jahr 2010 ist bisher das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen vor 130 Jahren. Das berichtet die US-amerikanische Ozean- und Klimabehörde NOAA. Bereits in den ersten vier Monaten hat es einen Temperaturrekord gegeben, anders als die frostigen und nasskalten Monate hierzulande bisher vermuten ließen. Zusammen ergeben die globalen Land- und Ozeantemperaturen von Januar bis April dieses Jahres einen Durchschnitt von 13,3 Grad Celsius – ganze 0,69 Grad mehr als der Mittelwert des vorigen Jahrhunderts. NOAA-Experten führen diese Entwicklung auf den globalen Treibhauseffekt zurück. |
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Erste Holzpellets-Sachverständige ausgebildet
18.05.2010 – In diesem Frühjahr wurden erstmals Handwerker zu öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen im Bereich „Heizen mit Holzpellets“ weitergebildet. Sie dienen als Ansprechpartner bei Reparaturangelegenheiten, wenn der Installateur des Kessels und der Werkkundendienst des Kesselherstellers nicht helfen können. Die Schulung wird von der „EnergieAgentur.NRW“ in Kooperation mit dem Fachverband „Sanitär Heizung Klima NRW“ angeboten und ist bislang einmalig in Deutschland. Auf Nachfrage gibt es eine Liste der Spezialisten bei den beiden Anbietern. Die Fortbildung schließt in der Pelletbranche eine Lücke – der Einsatz von Sachverständigen ist bei anderen Energieträgern bereits etabliert. |
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Stromversorgung zu 100 % aus regenerativen Energien möglich
10.05.2010 – Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) hat in einem
Sondergutachten errechnet, dass Deutschland bis 2050 vollständig auf Strom
aus erneuerbaren Energien umsteigen kann. Das Gremium macht deutlich: Die
BRD befindet sich bei der Stromversorgung bereits am Wendepunkt, denn die
auslaufenden Atom- und Kohlekraftwerke bieten die Möglichkeit, eine
entsprechende Infrastruktur aus Sonnen-, Wind- und Biomasseenergie
aufzubauen. Diese Befunde widersprechen der Auffassung der Bundesregierung,
dass Deutschland die Atomkraft als Brückentechnologie für den Übergang ins
Zeitalter der erneuerbaren Energien benötigt. Der SRU hat 2008 seine
Arbeiten begonnen und durchleuchtet interdisziplinär die Herausforderungen
einer Umgestaltung des Energiemarktes mit dem Ziel, Treibhausgasemissionen
zu reduzieren. |
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Umweltbewusstsein der Deutschen über europäischem Durchschnitt
29.04.2010 – Der Umweltschutz ist allen Europäern wichtig, für die Deutschen hat er im Durchschnitt jedoch einen leicht höheren Stellenwert. Zu diesem Ergebnis kommt eine 16 Länder umfassende Verbraucherstudie des Magazins Reader’s Digest. Die Umfrage hebt unter anderem hervor, dass Energiesparmaßnahmen für 91 Prozent der Bundesbürger wichtig sind und die Vermeidung umweltschädlicher Produkte für 86 Prozent der Befragten. Außerdem zeigen die Ergebnisse, wie wichtig es der deutschen Bevölkerung ist, die Umwelt zu schützen. So geben 77 Prozent an, dass sie ihr Verhalten schon deutlich mehr in Richtung Umweltschutz geändert haben – z. B. durch den Kauf lokaler Produkte oder das Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel. |
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Deutscher Wald wächst
19.04.2010 – Trotz steigender Nachfrage nehmen die Holzvorräte in Deutschlands Wäldern zu. Der Zustand vieler Baumarten hat sich dabei sogar verbessert, und die Kohlenstoffvorräte sind gestiegen. Darüber informiert der Industrieverband HKI. Laut Statistischem Bundesamt ist die Waldfläche seit 1992 jährlich um etwa 176 km2 gewachsen. Die Holzvorräte erhöhen sich dank nachhaltiger Forstwirtschaft ebenfalls, so dass die Bundesrepublik heute mit 3,5 Mrd. m3 über die größten Reserven in Europa verfügt. Das bedeutet auch einen Beitrag zum Klimaschutz: Jeder Kubikmeter Holz enthält umgerechnet 270 kg Kohlenstoff, der Jahrzehnte gebunden bleibt. Hinzu kommt die energetische Holzverwendung, wodurch fossile Brennstoffe eingespart werden. Die deutsche Forst- und Holzwirtschaft trägt damit zur Erreichung der Ziele der Bundesregierung bei, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. |
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China engagiert sich für erneuerbare Energien
12.04.2010 – China hat im vergangenen Jahr erstmals mehr in saubere Energien investiert
als die USA. Das ergab eine Studie des unabhängigen Pew-Forschungszentrums
in Washington. Demnach gab Peking 34,6 Milliarden Dollar aus. Die
Vereinigten Staaten folgen mit 18,6 Milliarden Dollar, Großbritannien belegt
mit 11,2 Milliarden Dollar Platz drei. Deutschland steht mit seinen
Investitionen an sechster Stelle. Als weltweit größter Produzent des
Treibhausgases CO2 will sich China mehr für erneuerbare Energien wie die
Wind- und Sonnenkraft engagieren. Vor fünf Jahren hat die Volksrepublik nur
2,5 Milliarden Dollar für grüne Energien ausgegeben. |
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